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2024-211

Impfung aus Zugzwang

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Fallbeschreibung:

Impfung ohne Einwilligung: Patientenrechte und Aufklärung

Ich wurde gezwungen mich impfen zu lassen, obwohl ich das nicht wollte.
Hätte ich nicht zugestimmt, hätte dies arbeitsrechtliche und gesellschaftliche Probleme nach sich gezogen.

Der Vorfall war im August 2020.
Diese Impfung verursacht bis heute noch gesundheitliche Probleme bei mir .
Bis zum heutigen Tage kann mir keine medizinische Einrichtung
erklären, weshalb diese Impfung aus medizinischer Sicht notwendig gewesen war.
Ich weiß noch nicht einmal, ob die Person, welche mir diese Injektion verabreicht hatte, fachlich kompetent war.
In meinen Augen war das grob fahrlässige Körperverletzung und muss geahndet werden!!

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Kompetent und der Wirklichkeit entsprechend informieren.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Medizinische Eingriffe – auch Impfungen – können bei manchen Menschen unerwartete oder lang anhaltende gesundheitliche Beschwerden auslösen. Das ist eine belastende Erfahrung, besonders wenn die Ursache unklar bleibt und der Alltag dadurch eingeschränkt wird.

Situationen, in denen Betroffene das Gefühl haben, einer medizinischen Maßnahme unter äußerem Druck zustimmen zu müssen, sind besonders schwierig. Das Empfinden, keine echte Wahl gehabt zu haben, kann das Vertrauen in die medizinische Versorgung nachhaltig erschüttern.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Für Menschen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden oder Bedenken vor einem geplanten Eingriff haben, gibt es einige Möglichkeiten, die eigene Position zu stärken.

  • Vor jedem medizinischen Eingriff ist es möglich, vorab schriftlich Fragen einzureichen – etwa: „Können Sie mir bitte erklären, warum dieser Eingriff für mich persönlich medizinisch notwendig ist?“ Eine solche Dokumentation kann helfen, das Gespräch gezielt zu führen.
  • Es ist möglich, nach der Qualifikation der durchführenden Person zu fragen – das ist ein normales Recht von Patient:innen und kein Misstrauensvotum.
  • Wenn ein beruflicher oder gesellschaftlicher Druck zur Zustimmung wahrgenommen wird, kann eine unabhängige rechtliche Beratung – etwa durch eine Arbeitnehmervertretung oder einen Rechtsanwalt – dabei helfen, die eigene Situation besser einzuschätzen.
  • Bei anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden nach einem Eingriff ist es möglich, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen und die Beschwerden formal zu dokumentieren – zum Beispiel durch einen schriftlichen Bericht beim behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin.

Worauf Sie achten können

  • Vor einem Eingriff kann ein Aufklärungsgespräch (das Gespräch, in dem Nutzen und Risiken einer Maßnahme erklärt werden) eingefordert werden – mündlich und nach Möglichkeit schriftlich.
  • Anhaltende Beschwerden nach einem medizinischen Eingriff lassen sich beim Arzt oder der Ärztin als Verdacht auf eine Impfnebenwirkung melden – das Paul-Ehrlich-Institut nimmt solche Meldungen entgegen.
  • Bei Fragen zur Qualität der Versorgung oder zu möglichen Behandlungsfehlern ist eine Beschwerde bei der zuständigen Ärztekammer oder dem Medizinischen Dienst (MD) möglich.
  • Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, neutrale Beratung zu Patientenrechten – auch in Fällen, in denen Betroffene das Gefühl haben, nicht ausreichend aufgeklärt worden zu sein.

Sie sind nicht allein

Wenn Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht haben und Unterstützung suchen, steht Ihnen die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos zur Verfügung. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihre Erfahrungen anonym melden und damit dazu beitragen, dass solche Situationen besser erkannt und vermieden werden.

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, sonstiger Bereich
Geschlecht: männlich

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Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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