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2024-1154

Impfnebenwirkungen – Schäden nicht erkennen wollen!

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Fallbeschreibung:

Viele Symptome nach Impfung – ein Erfahrungsbericht

Seit ca. 25 Jahren mache ich täglich mind. 1/2 Std. Übungen. Immer trockene Hände, mit Hautschäden ,tgl. starke Müdigkeit,Treppauf und Treppab mit Schmerzen, gelegentlich Sehstörungen trotz med. Augentropfen, Druck i.d. Augen, zeitweise starkes Jucken an vielen Stellen am Körper, immer starker Schwindel, immer trockener Mund und Probleme beim Schlucken, gelegentlich Stechen im Kopf, täglich Blasenschwäche u. Stuhlprobleme trotz Neda, häufig eiskalte Hände u. Füße, häufig starke Niesanfälle und laufende Nase, starker Hustenreiz, Fingernägel habe starke Fugen (ich war kein Handwerker) leichte mentale Probleme, Laufen und Radfahren nicht mehr möglich, auch Orgelspielen geht nur noch 5 min.Ende 23 war ich wie alle Jahre im Thermalbad nur schwimmen, seitdem alles viel schlimmer!!
Atemprobleme habe ich nicht!

Gut gelaufen:

überhaupt nichts

Schlecht gelaufen:

alles,man teilte mir wie vielen betroffenen Pat. mit ich hätte andere Ursachen

Verbesserungsvorschläge:

wie von Ärzten immer wieder zu hören ,man müsse sich um Postvac mehr kümmern!

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Wer über einen langen Zeitraum an vielen verschiedenen Beschwerden leidet, erlebt es als besonders belastend, wenn diese Beschwerden im Gespräch mit Ärztinnen und Ärzten nicht in Zusammenhang mit einem möglichen Auslöser gebracht werden. Das Gefühl, mit den eigenen Wahrnehmungen nicht ernst genommen zu werden, kann zusätzlich zur körperlichen Belastung kommen.

Anhaltende Symptome nach einer Impfung – in der Fachsprache auch als „Post-Vac-Syndrom“ bezeichnet – werden in der Medizin zunehmend wahrgenommen und erforscht. Dennoch ist die Diagnose komplex: Viele der beschriebenen Beschwerden können verschiedene Ursachen haben, was die Zuordnung für Behandelnde wie für Betroffene schwierig macht. Eine eindeutige Aussage ist häufig nicht kurzfristig möglich.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer ähnliche Erfahrungen macht, kann verschiedene Wege nutzen, um die eigene Versorgungssituation zu verbessern.

  • Ein ausführliches Beschwerdetagebuch kann hilfreich sein: Wann treten welche Symptome auf, wie stark sind sie, und gibt es Auslöser oder Verbesserungen? Mit einem solchen Überblick fällt es Behandelnden leichter, Zusammenhänge zu erkennen. Es ist möglich, diese Aufzeichnungen bei jedem Arztgespräch mitzubringen.
  • Bei dem Eindruck, dass Beschwerden nicht ausreichend eingeordnet werden, ist es möglich, gezielt nach einer Überweisung zu einer spezialisierten Einrichtung zu fragen – etwa an ein universitäres Zentrum oder eine Sprechstunde, die sich mit Post-Vac-Beschwerden befasst. Eine mögliche Formulierung: „Gibt es eine Stelle, an die Sie mich überweisen können, die sich auf anhaltende Beschwerden nach Impfungen spezialisiert hat?“
  • Eine Begleitperson kann im Arztgespräch unterstützen – etwa dabei, Beschwerden vollständig zu schildern oder Fragen zu wiederholen, die im Gespräch offen geblieben sind.
  • Es ist möglich, eine Zweitmeinung einzuholen. Das ist ein anerkanntes Recht von Patient:innen und kein Ausdruck von Misstrauen gegenüber der bisherigen Behandlung.

Worauf Sie achten können

  • Beschwerden möglichst genau dokumentieren – mit Datum, Intensität und Begleitumständen – und diese Aufzeichnungen zum Arztgespräch mitbringen.
  • Nachfragen, ob eine Meldung der Beschwerden an das Paul-Ehrlich-Institut (die zuständige Behörde für die Sicherheit von Impfstoffen in Deutschland) möglich ist – das kann zur Forschung beitragen und ist auch selbst als Betroffene:r möglich.
  • Informationen bei seriösen Anlaufstellen suchen, etwa bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) oder auf mehr-patientensicherheit.de.
  • Auf die eigene Belastungsgrenze achten: Anhaltende Erkrankungen gehen häufig auch mit psychischer Erschöpfung einher. Es ist möglich, auch dafür Unterstützung anzufragen.

Sie sind nicht allein

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung für Menschen, die sich in ihrer Versorgung nicht gut aufgehoben fühlen – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenfrei, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Ähnliche Erfahrungen können auch auf mehr-patientensicherheit.de gemeldet werden – jeder Bericht hilft dabei, Versorgungsprobleme sichtbar zu machen und Verbesserungen anzustoßen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 80+ Jahre
Art der Einrichtung:Bereitschaftsdienstpraxen, Ambulante Praxis, Arztpraxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Geschlecht: männlich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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Wichtige Mitteilung:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,

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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team