2026-210
Freiheitsberaubung eines Kleinkindes zur Überdosierung bei bekannter Arzneimittelallergie
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Säugling hatte mit 8. Monaten schwere Impfkomplikationen 9h nach Impfung u.a. mit Krampfanfall, hypoton-hyporesponsiver Episode (HHE) und Atemstillstand.
In der Klinik war kein Arzt. In der Nacht wurde ein Kind mit Brech-Durchfall (Verdacht auf Noroviren) in das kleine Krankenzimmer verlegt. Deshalb Entlassung von Baby am Morgen auf eigene Gefahr von Morgenvisite bewilligt.
Im 1. Arztbrief, 6. Monate nach Entlassung, folgende Diagnosen:
-Leichter Fieberkrampf
-Gastroenteritis
-Noroviren-Infektion
Beschwerde gegen Arztbrief. Gastroenteritis wurde aus Arztbericht entfernt. Noroviren nicht, da angeblich zwei Stuhlproben genommen: 1. (und einzig abgegebene Probe) bei Einlieferung Noroviren NEGATIV, 2. vom nächsten Morgen (Fälschung, min. nosokomiale Infektion) Noroviren POSITIV. Verdacht auf Impfkomplikation wurde von Klinik weder an Gesundheitsamt noch an Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet. Betroffene veranlassten Meldung selbst.
Monate später Impfschadenfolge mit hypoton-hyporesponsiver Episode und Atemstillstand. Selbe Klinik. Nach Gabe von 5mg Diazepam war Säugling am Aufwachen. Fehlinterpretation durch Ärztin. Gabe von Überdosierung von 45mg/9 kg Phenobarbital, anschließend verlassen des Raumes durch Ärztin, darauf unverzüglich eintreten von Atemdepression. Nach Sauerstoffgabe wieder langsame Erholung des Kindes.
Verweilen in Klinik für „Alternativdiagnosen“ zu „angeblichem“ Impfschaden. Alles Befundlos. Nach zwei Tagen um Mitternacht frustrane Versuche von unbekannter Ärztin gegen den Willen der Mutter einen unnötigen Venenzugang bei Baby zu legen, dabei durch Unfähigkeit Hände und Füße des vor Schmerzen brüllenden Kindes zerstochen.
Ein Jahr später, andere Klinik des gleichen Klinikverbundes. Weitere Impfschadenfolge hypoton-hyporesponsive Episode mit Atemstillstand. Trotz keiner Kontakte zu Mitmenschen zwingen zur Corona Testung, sonst kein Verlassen der kleinen Kammer für Blutentnahme. Teststab dabei in Nasenöffnungen und anschließend (!) in Rachenhöhle gezwungen. Ergebnis negativ. Verbringung des Kleinkindes mit Mutter in Krankenzimmer (Südseite, bei 34 Grad C Außentemperatur) ohne Vorhänge, mit Holzpritsche ohne Kissen.
Einsperren im Krankenzimmer ohne Vorwarnung für 15 h. Konsilbesuch von junger Neuropädiaterin. Diese Ärztin verweigert Impfschaden, hat ohne geringste klinische Symptome Gehirntumor in Verdacht. Diagnostiziert bei befundlosem EEG fokalen Anfall. Möchte MRT in Sedierung bei Kleinkind mit Arzneimittelallergie (Impfung). Trotz Absprache der Eltern mit Chefarzt keine Entlassung am Mittag, da Chefarzt bereits nach Hause gegangen. Klinikpersonal hat Zimmertür vergessen nach Konsilbesuch wieder abzuschließen. Sofort instinktives, fluchtartiges Verlassen der Klinik, da Befürchtung von Lebensgefahr für Kleinkind. Ärztin verfasste noch am selben Tag erbosten Arztbericht:
-Fokaler Anfall
-Kind wählerisch (picky eater), isst nur Obst, Gemüse und wenig Geflügelfleisch, wird noch gestillt
-Verdacht auf Hirntumor, dringend MRT in Sedierung empfohlen
-Mutter verweigert Kind notwendige Untersuchungen und behauptet Impfschaden
Ärztin verschweigt in Arztbrief, was in Patientenakte ersichtlich ist:
-Medikation bei erneutem Krampfanfall: 10 mg Midazolam/ 2 jähriges Kleinkind
-Anordnung zum MRT in Sedierung (ebenfalls Midazolam, Dosis jedoch höher)
Kleinkind ist tödlicher Überdosierung entgangen (Max. 2,5-5mg Midazolam für Kinder im Alter von 1-5 Jahren; bei Arzneimittelallergie jedoch so wenig wie möglich)
Ignorieren der Klinik von Beschwerden zu fehlerhaftem, verleumderischen Arztbrief.
Eingetragene Dosis 10 mg Midazolam immer noch in Patientenakte. Immer noch Überdosis.
MRT OHNE Sedierung bei Spezialisten befundlos. Allergietestung IgE bei Allergologin und unabhängigen Labor mit deutlichem Nachweis einer Impfstoffunverträglichkeit des Kindes.
Gericht hält Klage auf Korrektur des Arztbriefes und Ergänzung der Gegendarstellung für unsubstantiiert. Sobald Kind ohne elterliche Aufsicht in der Schule einen Notfall hat, ist dieses womöglich schutzlos einer dieser Kliniken ausgeliefert.
Wenn ein kleines Kind wiederholt in einer Klinik behandelt wird und die Eltern dabei erleben, dass ihre Beobachtungen und Bedenken nicht ernst genommen werden, ist das eine außerordentlich belastende Situation. Berichte wie dieser zeigen, wie wichtig es ist, dass Eltern und Begleitpersonen in solchen Momenten gut informiert sind und wissen, welche Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen.
In einer Situation wie dieser gab es für das betroffene Kind selbst keinen realistischen Spielraum zum Eingreifen – das ist wichtig anzuerkennen. Die Handlungsmöglichkeiten lagen bei den begleitenden Eltern, die sich in einem hochbelastenden Umfeld behaupten mussten.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unterstützt Betroffene und Angehörige kostenlos bei Fragen zu Patientenrechten, Beschwerden und dem Umgang mit Fehlern im Gesundheitswesen – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenfrei). Auf mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, eigene Erfahrungen anonym zu melden und damit dazu beizutragen, dass ähnliche Situationen erkannt und künftig vermieden werden können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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