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2024-1499

Vorsorge und Aufklärung zu Gürtelrose verbessern

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Fallbeschreibung:

Gürtelrose: Frühe Impfung und Aufklärung können schützen

Ich hatte Gürtelrose am Kopf Hals Haaransatz Ohr extrem und als es Richtung Auge ging wurde ich in die Uni Ulm von meiner Hausärztin eingewiesen. Wurde erst mal isoliert. Mit Medikamenten voll gepumpt. Nach einer Woche durfte ich nach Hause. Es gehört viel früher geimpft. Nach der Corona Impfung und Windpocken gibt es viel mehr Gürtelrose Fälle als früher. Ich möchte es keinem wünschen. Nehme ein Jahr später immer noch Medikamente und habe Nervenschmerzen.

Gut gelaufen:

Wurde in der Uni sofort richtig behandelt. Mein Auge wurde nicht mehr sehr betroffen

Schlecht gelaufen:

Bessere Info über diese Krankheit auch vor 60 Jahren

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Gürtelrose (medizinisch: Herpes zoster) – eine Reaktivierung des Windpocken-Virus, der lebenslang im Körper schlummert – kann mit heftigen Schmerzen und ernsthaften Komplikationen verlaufen, besonders wenn sie im Bereich von Kopf, Gesicht und Auge auftritt. Es ist gut nachvollziehbar, dass eine solche Erkrankung, die lange anhält und das Alltagsleben stark einschränkt, den Wunsch weckt, andere besser zu informieren und künftige Betroffene zu schützen.

In diesem Fall wurde durch die rasche Einweisung in eine spezialisierte Klinik eine rechtzeitige Behandlung ermöglicht – das Auge blieb weitgehend verschont. Zugleich zeigt die Erfahrung, wie wichtig es ist, frühzeitig über Gürtelrose, ihre möglichen Verläufe und Schutzmöglichkeiten informiert zu sein.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer über Risiken und Schutzmöglichkeiten Bescheid weiß, kann gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt rechtzeitig Entscheidungen treffen. Folgendes kann dabei hilfreich sein:

  • Eine Impfung gegen Gürtelrose ist ab einem bestimmten Alter und bei bestimmten Vorerkrankungen empfohlen und von den Krankenkassen übernommen. Es ist möglich, die Hausarztpraxis gezielt darauf anzusprechen – zum Beispiel: „Bin ich für die Gürtelrose-Impfung geeignet, und würde sie die Krankenkasse übernehmen?“
  • Erste Anzeichen einer Gürtelrose – etwa ein brennender, einseitiger Ausschlag oder Schmerzen an Kopf, Rumpf oder Gesicht – können rasch auftreten und sich schnell ausbreiten. Bei Beschwerden im Gesichts- oder Augenbereich empfiehlt sich eine möglichst zeitnahe ärztliche Vorstellung.
  • Es ist möglich, die Hausarztpraxis um eine kurze Einschätzung des eigenen persönlichen Risikos zu bitten – besonders, wenn man über 50 Jahre alt ist, Windpocken hatte oder das Immunsystem (körpereigene Abwehr) geschwächt ist.
  • Anhaltende Nervenschmerzen nach einer Gürtelrose (Postzosterneuralgie) sind eine bekannte Komplikation. Wer solche Schmerzen erlebt, kann gezielt eine schmerztherapeutische Begleitung ansprechen, um die Lebensqualität langfristig zu verbessern.

Worauf Sie achten können

  • Typische frühe Warnsignale einer Gürtelrose: einseitige Schmerzen, Kribbeln oder Brennen – oft noch bevor ein Ausschlag sichtbar ist.
  • Betrifft der Ausschlag das Gesicht, das Ohr oder die Augenumgebung, ist eine schnelle Vorstellung in einer Klinik oder Facharztpraxis besonders wichtig.
  • Die Gürtelrose-Impfung (Totimpfstoff, zwei Dosen) ist ab 60 Jahren allgemein empfohlen, ab 50 Jahren bei erhöhtem Risiko – ein Gespräch mit der Hausarztpraxis kann Klarheit schaffen.
  • Auch nach einer überstandenen Gürtelrose ist eine spätere Impfung möglich und kann vor einem erneuten Ausbruch schützen – dieser Punkt lässt sich beim nächsten Arzttermin klären.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Berichte wie dieser sind wertvoll – sie helfen dabei, Lücken in der Aufklärung sichtbar zu machen und die Versorgung für andere zu verbessern. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie eigene Erfahrungen anonym mitteilen und damit zu mehr Sicherheit im Gesundheitswesen beitragen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: keine Angabe
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Normalstation, Krankenhaus, Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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