2024-263
Entlassen trotz aufdringlicher Suizidgedanken
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Im Rahmen der Therapie kam es zu einer Retraumatisierung. Ich bekam starken Suiziddruck. Ich meldete mich wie vereinbart umgehend beim Pflegepersonal. Der zuständige Arzt übersendete mich in die nahegelegene Psychiatrie. Dort entließ man mich wieder und brachte mich zurück in die ursprüngliche Klinik mit dem Argument, weil ich ja bereits in einer psychosomatischen Klinik sein. Zurück in der Klinik gab es ein Gespräch mit dem Chefarzt. Dieser entließ mich daraufhin umgehend mit dem Argument, das man mich nicht weiter behandeln könne…..mit starken Suizidgedanken wurde ich allein gelassen. Ich musste allein zurück fahren und meldete mich im zuständigen Bezirkskrankenhaus….
Es ist nachvollziehbar, wie belastend und beängstigend eine solche Situation sein kann – insbesondere, wenn man in einer akuten Krise Hilfe sucht und sich nicht ausreichend aufgefangen fühlt. Wenn im Rahmen einer Therapie belastende Erinnerungen wieder aufbrechen (Fachbegriff: Retraumatisierung), kann das intensive Gefühle auslösen, die eine sofortige Unterstützung erfordern.
Übergänge zwischen verschiedenen Einrichtungen – etwa von einer psychosomatischen Klinik in eine psychiatrische Notaufnahme und zurück – stellen in der Versorgung eine bekannte Schwachstelle dar. In solchen Momenten kann es zu Missverständnissen über Zuständigkeiten kommen, die dazu führen, dass Betroffene ohne ausreichende Begleitung oder Weiterversorgung dastehen.
Wer sich in einer Krise befindet oder eine solche Situation im Voraus bedenken möchte, findet hier einige Möglichkeiten, die in einer ähnlichen Lage hilfreich sein können.
Erfahrungen wie diese können tief belasten – und es ist wichtig, dass sie nicht ungehört bleiben. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät kostenlos und vertraulich zu Fragen rund um Patientenrechte und Versorgungssituationen: 0800 011 77 22 (kostenfrei, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr).
Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie eigene Erfahrungen anonym melden – jeder Bericht trägt dazu bei, dass solche Situationen in Zukunft besser erkannt und verhindert werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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