2024-247
Sectio unter Vollnarkose gegen meinen Willen
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An mir wurde eine Sectio unter Vollnarkose gegen meinen Willen durchgeführt. Nach 2 Geburtsplangesprächen wo alles besprochen wurde, kam alles anders. 2 Tage vor dem geplanten Kaiserschnitt in der 38. Woche hatte ich einen Blasensprung mit meinen Zwillingen.
Eigentlich sollten diese natürlich auf die Welt kommen aber aufgrund von Personalmangel und einer ängstlichen Ärztin wurde alles umgeworfen. Auf der Liege im Kreisssaal wurden mir sofort die Wehen weg gespritzt und mein Kind wieder etwas in den Muttermund hinein gedrückt.
An dem Feiertag war das Krankenhaus überhaupt nicht auf Zwillinge eingestellt. Mir wurde nach der Sectio 7x Morphium gespritzt, weil ich unerträgliche geschrien hatte vor Schmerzen. Im Geburtsbericht steht Oxytocin, was eine falsche Angabe ist. Meine Bauchdecke wurde bis zum Zwerchfell aufgerissen, die Narbe schief geschnitten.
Ich wurde nach 3 Tagen aus dem Krankenhaus mit einem Eisenwert von 4 Entlassen mit dem Hinweis ich sollte zu Hause mal Johannebeeren Saft trinken. Meine Plazenta wurde entfernt, obwohl eine Probe zur Globuli Herstellung abgenommen werden sollte. Der Blasenkatheter vor der op Tat so sehr weh, dass ich bis in den op Saal um mein Leben geschrien habe. Keiner hatte mit mir gesprochen oder mich beruhigt. Ich wusste nicht was passiert.
Was diese Frau während und nach der Geburt ihrer Zwillinge erlebt hat, war außerordentlich belastend – körperlich wie emotional. Solche Erfahrungen können tiefe Spuren hinterlassen, und es ist wichtig, sie ernst zu nehmen.
Geburten verlaufen manchmal anders als geplant – auch dann, wenn zuvor ausführliche Gespräche stattgefunden haben und ein Geburtsplan vorliegt. In unerwarteten Situationen, die sich schnell verändern, können Betroffene in eine Lage geraten, in der sie kaum oder gar nicht eingreifen können: durch Schmerzen, medizinische Maßnahmen, Zeitdruck oder fehlende Kommunikation seitens des Personals. In einer Situation wie dieser gab es für die Betroffene keinen realistischen Spielraum, das Geschehen zu beeinflussen – das ist wichtig anzuerkennen.
Erfahrungen wie diese verdienen Gehör – sowohl für die eigene Verarbeitung als auch für die Verbesserung der Versorgung anderer. Auf mehr-patientensicherheit.de sowie bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD, Tel. 0800 011 77 22, kostenfrei) finden Betroffene und Angehörige Unterstützung und die Möglichkeit, Erlebnisse anonym zu teilen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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