2024-961
30 Jahre bis zur richtigen Diagnose
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Rund 30 Jahre hat es gedauert, bis die richtige Diagnose gestellt werden konnte. Auf dem Weg dahin, kam es zu Fehldiagnosen, Unterstellungen und Verzweiflung am medizinischen Versorgungssystem. Zum Glück endete diese Odyssee nicht tödlich.
Eine Diagnose, auf die man jahrzehntelang wartet – das bedeutet jahrzehntelange Unsicherheit, Schmerz und oft auch das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Dass dieser Weg in diesem Fall schließlich doch zu einer richtigen Diagnose führte, ist nicht selbstverständlich. Es gelang, weil an entscheidenden Punkten Menschen im Gesundheitssystem anders handelten.
Einige Ärztinnen und Ärzte – sowie Therapeutinnen und Therapeuten – haben in diesem Fall etwas getan, das einen großen Unterschied machte: Sie hörten zu. Sie unterbrachen nicht nach wenigen Sekunden, sondern ließen die betroffene Person ausführlich berichten. Beschwerden wurden ernst genommen und eingeordnet, statt vorschnell abgetan zu werden. Auch seltene Erkrankungen – also Diagnosen, die statistisch selten vorkommen und deshalb oft übersehen werden – wurden in die Überlegungen einbezogen und gezielt recherchiert. Ärztinnen und Ärzte, die an die Grenzen ihres Wissens stießen, gaben dies offen zu und holten weitere Fachurteile ein. Therapeutinnen und Therapeuten brachten ihr spezifisches Wissen ein und arbeiteten eng mit den behandelnden Praxen zusammen. Mitgebrachte Recherchematerialien der Betroffenen wurden angenommen und berücksichtigt. All das zusammen ebnete den Weg zur richtigen Diagnose.
Wer sich in einer ähnlichen Situation befindet, kann verschiedene Wege nutzen, um eine gründlichere Versorgung einzufordern oder zu unterstützen.
Ob positiv oder negativ – Ihre Erfahrungen im Gesundheitssystem sind wertvoll. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie anonym berichten und damit dazu beitragen, dass andere von ähnlichen Situationen lernen können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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