2026-070
Mit Bruch der Kniescheibe nach Hause geschickt
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Meine Mutter ist in ein Krankenhaus gegangen weil sie aufs Knie gefallen ist. In der Notaufnahme hat man ihr gesagt nach Untersuchung dass nichts an dem Knie wäre und sie nach Hause gehen könnte! Es wurde aber kein Röntgenbild gemacht. Sie konnte nicht mal bis zum Ausgang laufen. Und wurde auf Bitten und Betteln von einem Pfleger mit einem Rollstuhl zum Ausgang gefahren und dort abgesetzt. Mein Vater musste sie mit 73 Jahren ins Auto tragen weil sie nicht auftreten konnte! Drei Tage später bin ich zum Arzt gegangen um ein MRT für meine Mutter zu bekommen in einer Radiologie! Wir haben erst 3 Wochen später den Termin bekommen. Die MFA fragte nach der Bildgebung wann wir denn den Termin hätten? Wir sollten doch zügig das Bild besprechen lassen. Somit wussten wir schon dass irgendwas an dem Knie war. Später stellte sich raus dass die Kniescheibe gebrochen war! Seit dem ist das Knie schief! Sie kann nicht mehr richtig laufen.
Wenn jemand nach einem Sturz mit starken Schmerzen eine Notaufnahme aufsucht und danach nicht gehfähig nach Hause entlassen wird, ist das eine belastende und verunsichernde Erfahrung – für Betroffene und Angehörige gleichermaßen. Fälle wie dieser zeigen, dass eine Verletzung auch dann vorliegen kann, wenn sie in der ersten Untersuchung nicht erkannt wurde.
In der Notaufnahme werden Patientinnen und Patienten nach einem standardisierten Verfahren eingeschätzt. Bildgebende Untersuchungen wie Röntgen oder MRT (Magnetresonanztomografie – ein Verfahren, das Knochen und Weichteile sichtbar macht) gehören dabei nicht in jedem Fall automatisch zum ersten Untersuchungsschritt. Dennoch kann eine fehlende Bildgebung dazu führen, dass Verletzungen zunächst unentdeckt bleiben.
Wenn Sie oder eine nahestehende Person nach einem Sturz in der Notaufnahme behandelt wird, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv zur Versorgung beizutragen.
Wenn Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, können Sie diese anonym auf mehr-patientensicherheit.de melden – Ihre Schilderung kann dazu beitragen, dass andere Betroffene und das Gesundheitssystem voneinander lernen. Unabhängige Beratung und Unterstützung bietet außerdem die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter www.patientenberatung.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team