2024-854
Zahnarzt/-ärztin ignorierte Schmerzen, Schwellungen, Blutungen
Dieser Fall hilft die Patientensicherheit für alle zu verbessern. Sie möchten ebenfalls einen Fall melden? Zum Meldeformular
Zahnarzt/-ärztin fertigte eine Teleskopprothese mit 4 Pfeilerzähnen an. Hier wünschte ich eine Geschiebearbeit; dies sei im Unterkiefer nicht üblich. Es wurde präpariert; nun gab es für mich kein Zurück mehr. Bereits bei Abdrücken usw. gab es Probleme; das Zahnfleisch unter einem gesunden Zahn wurde extrem nach unten gedrückt.; mit offenem Mund kann man wenig ausrichten.
Die Wachsaufstellung wies einen viel zu hohen Zahn auf; das sei so.
Einprobe: laut Zahnarzt/-ärztin passend, meines Erachtens eine Seite viel zu hoch. Eingliederung: Eines der Innenteleskope, das des zu hohen Zahnes, war zu kurz zum Kiefer hin; Zahnarzt/-ärztin trug eine Substanz auf, die mit der Polymerisationslampe aushärtetet wurde.
Zahnersatz viel zu hoch, drückt in den Mundboden, ein Seite des Kiefergelenks hebelt bei jedem Zubeißen schmerzhaft auseinander. Subluxierte also, vom Zahnarzt/-ärztin mit – ach es drückt – bagatellisiert. In weiteren Konsultationen wurde alles weitere bagatellisiert; ich wurde beschuldigt und fertig gemacht. Ein Glasfaserwurzelstift fiel aus einer Wurzel; die Röntgenaufnahme hierzu, die ich selbst gesehen hatte, wurde beseitigt!
Nach dem Verlust von Zähnen und einer Zahnkrone der zuvor völlig gesunden Zähne habe ich zum Teil stärkste Schmerzen, die einseitig ins Auge, zur Nase und in den Nacken schießen. Seitdem auch schmerzhafte Lymphknotenschwellunge, zum Teil walnussgroß, unter dem Kinn, unter und neben dem Ohr. Die Schmerzen behandele ich mit manueller Triggerpunktbehandlung wie vom Physiotherapeuten gezeigt sowie mit lokalen Injektionen.
Erst durch Recherche, die ich dank meiner früheren Tätigkeiten vornehmen konnte, wurde mir bekannt, dass alle Schmerzen, Ausfälle, Sehstörungen usw. ihre Ursache in der nicht passenden Prothetik und der falschen Behandlung haben.
Als diese Probleme vor Jahren aufgetreten waren, dachte ich zunächst an eine neurologische Erkrankung wie Tumor, MS oder anderes, was zum Glück ausgeschlossen wurde. Also suchte ich die Ursachen.
Anhaltende Schmerzen nach einer zahnärztlichen Behandlung können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – körperlich, aber auch emotional. Wenn Beschwerden wiederholt geäußert werden und das Gefühl entsteht, nicht gehört zu werden, ist das eine besonders belastende Erfahrung.
Zahnprothetische Versorgungen – insbesondere herausnehmbarer Zahnersatz wie eine Teleskopprothese, bei der künstliche Zähne auf verbleibenden eigenen Zähnen verankert werden – sind technisch anspruchsvoll. Wenn Passform oder Bisshöhe nicht stimmen, kann das weitreichende Folgen haben: Schmerzen im Kiefergelenk, Verspannungen, ausstrahlende Beschwerden in Kopf, Nacken oder Augen sind bekannte mögliche Folgen einer nicht optimal sitzenden Prothese. Solche Zusammenhänge sind für Betroffene ohne medizinisches Vorwissen oft schwer zu erkennen – das ist keine Schwäche, sondern liegt in der Natur dieser komplexen Versorgungen.
Wer sich bei Schmerzen oder Zweifeln nach einer prothetischen Behandlung nicht ausreichend gehört fühlt, hat verschiedene Möglichkeiten, die eigene Situation aktiv zu gestalten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Eine Patientin mit Herzschrittmacher erhielt trotz Hinweis vier Ultraschall-Narbenbehandlungen. Was dieser CIRS-Fall für die Patientensicherheit bedeutet.
Fall lesen →Nach einer schweren Sehnenoperation fehlten körperliche Untersuchung und Reha-Plan. Ein CIRS-Fall zeigt, wie wichtig strukturierte Nachsorge ist.
Fall lesen →Eine Patientin schildert schwere Komplikationen nach einem Arztbesuch beim Gynäkologen. Erfahren Sie, wie Betroffene reagieren können.
Fall lesen →Nach einer Handoperation blieb CRPS (Morbus Sudeck) wochenlang unerkannt. Ein CIRS-Fall über verzögerte Diagnose und die Folgen für Betroffene.
Fall lesen →Nach inverser Schulterprothese wurde in der Reha zu früh mit 10 kg trainiert. Starke Schmerzen blieben ungehört. Ein wichtiger Fall für Patientensicherheit.
Fall lesen →Eine Typ-1-Diabetikerin berichtet von unkontrolliertem Blutzucker über 300 mg/dl im Krankenhaus. Was tun, wenn Patienten nicht gehört werden?
Fall lesen →Nach Röntgenbestrahlung gegen Fersensporn entwickelte ein Patient Hammerzehen und starke Krämpfe. Wie fehlende Kommunikation Vertrauen zerstört.
Fall lesen →Eine ältere Frau stirbt zwei Wochen nach einem Sturz. Verzögerte Diagnose, unbehandelte Entzündung – was lief schief? Ein CIRS-Fall zur Patientensicherheit.
Fall lesen →Ergotherapie-Praxis lehnt Langzeitpatienten ab – Schlaganfall-Betroffene stehen ohne Versorgung da. Was Patienten jetzt tun können.
Fall lesen →Ein Patient berichtet von schmerzhafter Physiotherapie, mangelnder Hygiene und fragwürdiger Abrechnung. Was bei solchen Erlebnissen wichtig ist.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team