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2024-1572

Dringender Termin über Monate verschoben

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Fallbeschreibung:

Wartezeit auf Radiojodtherapie: Termin monatelang verschoben

Bekam erstmal fast 1 Jahr kein Termin beim Facharzt….dann Termin und Überweisung ins Krankenhaus, um alles weitere zu besprechen und Termin für Sommer für Radiojodtherapie. Diese wurde dann wegen Krankheit und dann wegen keine Kapazitäten bis Ende Jahr verschoben.

Mir ging es zu dem Zeitpunkt sehr schlecht. Aussage: „Da müssen sie jetzt durch.“

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Terminvergabe Keine Hilfe

Verbesserungsvorschläge:

Termine, wenn versprochen, werden eingehalten… da es Patienten immer schlechter geht und dadurch im Nachhinein mehr Kranheitstage und Kosten.

Weitere Infos:

Fühlte mich sehr allein gelassen… Wenn ich nicht immer angerufen und genervt hätte …dann wäre immer noch nichts geschehen.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Wenn eine medizinisch notwendige Behandlung immer wieder verschoben wird, ist das für Betroffene eine sehr belastende Erfahrung – körperlich und emotional. Wartezeiten von vielen Monaten, kurzfristige Absagen und das Gefühl, mit der eigenen Situation allein gelassen zu werden, können das Vertrauen in die Versorgung erheblich erschüttern.

Lange Wartezeiten auf Facharzttermine und Verzögerungen bei spezialisierten Behandlungen – wie der Radiojodtherapie, einer Behandlung mit radioaktivem Jod, die vor allem bei Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt wird – kommen im deutschen Gesundheitssystem vor. Gründe dafür sind unter anderem begrenzte Kapazitäten und Personalausfälle in Kliniken und Praxen. Das erklärt die Situation, rechtfertigt sie jedoch nicht.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer in einer ähnlichen Lage ist, kann auf verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen, um aktiv zu bleiben und die eigene Versorgung zu unterstützen.

  • Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen nutzen: Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Vermittlung eines Facharzttermins innerhalb von vier Wochen. Die Terminservicestelle ist unter der Rufnummer 116 117 erreichbar. Es ist möglich, dort ausdrücklich auf die Dringlichkeit hinzuweisen – zum Beispiel mit den Worten: „Ich warte bereits seit mehreren Monaten und mein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert.“
  • Den überweisenden Arzt oder die überweisende Ärztin einbeziehen: Wenn ein Termin erneut verschoben wird, kann die behandelnde Praxis, die die Überweisung ausgestellt hat, informiert werden. In manchen Fällen ist es möglich, von dort aus Druck auf die Terminvergabe zu machen oder alternative Einrichtungen zu benennen.
  • Schriftlich dokumentieren: Datum und Inhalt jedes Gesprächs mit Praxen oder Kliniken lassen sich kurz notieren – zum Beispiel in einem einfachen Heft oder als Sprachmemo. Diese Aufzeichnungen können hilfreich sein, wenn man sich später bei einer Beratungsstelle Unterstützung holt.
  • Unabhängige Patientenberatung (UPD) kontaktieren: Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland berät kostenlos zu Wartezeiten, Rechten und nächsten Schritten – telefonisch unter 0800 011 77 22 oder online unter patientenberatung.de.

Worauf Sie achten können

  • Bei einer erneuten Verschiebung eines zugesagten Termins kann nachgefragt werden, ob es eine konkrete Ausweicheinrichtung oder eine Warteliste gibt.
  • Wenn sich der Gesundheitszustand während der Wartezeit spürbar verschlechtert, ist es möglich, dies ausdrücklich zu benennen – gegenüber der Praxis, der Klinik oder der Terminservicestelle.
  • Es kann hilfreich sein, eine Vertrauensperson zu bitten, bei Telefonaten dabei zu sein oder Gespräche zu führen – vor allem in Phasen, in denen man sich körperlich oder emotional wenig belastbar fühlt.
  • Wer sich ungehört fühlt, kann sich an die Patientenfürsprecherin oder den Patientenfürsprecher der jeweiligen Klinik wenden – eine unabhängige Ansprechperson, die in vielen Krankenhäusern gesetzlich vorgeschrieben ist.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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