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2025-351

Sehr lange Wartezeit auf Termine

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Fallbeschreibung:

Wartezeit beim Kardiologen: 11–13 Monate auf Termin

Ich habe bei zwei unterschiedlichen Kardiologen erfahren, dass die Wartezeit inzwischen bei 11 Monaten bzw. 13 Monaten liegt, was mich doch erschüttert. Trotz Vermittlungscode auf der Überweisung wurde ich zunächst gebeten mich selbst um einen Termin zu bemühen,da es generell schwierig sei und keine entsprechende Dringlichkeit vermerkt wurde.
Das Angebot, mich nach erfolgloser Suche oder Verschlechterung erneut an die Vermittlungsstelle zu wenden, werde ich annehmen und bin gespannt.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Überweisung zum Facharzt zu erhalten und dann monatelang auf einen Termin zu warten – das ist eine Situation, die viele Menschen kennen und die echte Unsicherheit mit sich bringt. Wartezeiten von elf oder dreizehn Monaten beim Kardiologen (einem Herzspezialisten) können belastend sein, besonders wenn man sich fragt, ob die eigene Gesundheitssituation so lange warten kann.

In solchen Fällen kann es vorkommen, dass trotz eines sogenannten Vermittlungscodes – einem Hinweis auf der Überweisung, der die Terminvermittlung erleichtern soll – zunächst keine direkte Unterstützung erfolgt, weil keine ausdrückliche Dringlichkeit dokumentiert ist. Das ist ein strukturelles Problem, das Betroffene allein nicht lösen können.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Es gibt einige Möglichkeiten, die dabei helfen können, die eigene Position in diesem System besser zu nutzen.

  • Wer einen Vermittlungscode auf der Überweisung hat, kann sich direkt an die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung wenden – erreichbar unter der Rufnummer 116 117. Diese Stellen sind gesetzlich verpflichtet, Termine zu vermitteln, und können dabei aktiver unterstützen als eine einzelne Praxis.
  • Es ist möglich, die überweisende Praxis gezielt zu bitten, die Dringlichkeit schriftlich auf der Überweisung zu vermerken, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert oder Beschwerden zunehmen. Ein möglicher Satz dafür: „Könnten Sie bitte vermerken, dass meine Beschwerden zeitnah abgeklärt werden sollten?“
  • Bei einer spürbaren Verschlechterung des Zustands ist es möglich, sich erneut an die Hausarztpraxis oder die Notaufnahme zu wenden – man muss nicht warten, bis ein Facharzttermin verfügbar ist.
  • Das Angebot der Vermittlungsstelle, sich bei erfolgloser Suche erneut zu melden, lässt sich aktiv nutzen – und es kann sinnvoll sein, diesen Rückruf schriftlich oder per E-Mail zu dokumentieren, um im Bedarfsfall darauf verweisen zu können.

Worauf Sie achten können

  • Enthält die Überweisung einen Vermittlungscode? Wenn ja, ist die 116 117 der direkte Ansprechweg für eine Terminvermittlung.
  • Verändern sich die Beschwerden? Jede Verschlechterung ist ein Anlass, erneut ärztlichen Rat zu suchen – auch ohne Facharzttermin.
  • Ist die Dringlichkeit auf der Überweisung klar erkennbar? Falls nicht, ist eine Rücksprache mit der überweisenden Praxis möglich.
  • Wurde das weitere Vorgehen besprochen und festgehalten? Eine kurze eigene Notiz über Datum, Absprachen und Ansprechstellen kann später hilfreich sein.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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