2024-1043
32 h ohne Flüssigkeit im Krankenhaus – stark dehydriert entlassen
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Ich wurde wegen extremer Erschöpfung (nahezu bewegungsunfähig, auch Schlucken nicht möglich) per Krankentransport ins Krankenhaus eingeliefert. Ich bekam trotzdem die gesamte Woche keine intravenösen Nährstoffe, nicht einmal geeignete Flüssignahrung.
Immer wieder musste ich um Infusionen betteln. Das war äußerst schwierig, da ich nicht sprechen kann. Handschriftliche Mitteilungen waren viele Pflegende nicht in der Lage oder Willens zu lesen.
Der Notruf wurde regelmäßig einfach ausgeschaltet.
Ich war wie oben erwähnt 32 h ohne Flüssigkeit.
Entlassen wurde ich stark dehydriert, was wenige Stunden später bei Aufnahme in einem anderen Krankenhaus mit ziemlichem Entsetzen festgestellt wurde.
Wer wegen schwerer körperlicher Erschöpfung ins Krankenhaus kommt und kaum sprechen oder sich bewegen kann, befindet sich in einer extrem verletzlichen Lage. Dass in einer solchen Situation grundlegende Bedürfnisse wie Flüssigkeits- und Nahrungsversorgung nicht ausreichend gedeckt werden, ist eine ernste Gefährdung – und eine Erfahrung, die tief belasten kann.
In dem geschilderten Fall war die Patientin durch ihre körperliche Verfassung – fehlende Sprache, weitgehende Bewegungsunfähigkeit – in ihrer Kommunikationsfähigkeit stark eingeschränkt. In einer solchen Situation gibt es für die Betroffene selbst kaum realistischen Spielraum zum Eingreifen. Das ist wichtig anzuerkennen: Das Geschehene liegt nicht in der Verantwortung der Patientin.
Wenn eine nahestehende Person so schwer erkrankt ist, dass sie sich nicht selbst verständigen kann, können Angehörige oder Begleitpersonen eine wichtige Rolle übernehmen – sofern sie einbezogen werden und Zugang haben.
Wer eine solche Erfahrung gemacht hat, kann sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden – kostenlos, anonym und in vielen Sprachen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen, finden sich auf mehr-patientensicherheit.de – damit ähnliche Situationen erkannt und zukünftig verhindert werden können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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