2024-1409
Kein Wasser ans Bett erhalten trotz Verordnung
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Mein Schwager sollte täglich 2 Liter Wasser trinken, das stand so auf der Tafel im Krankenhaus. Bei unseren Besuchen war nie eine Wasserflasche am Bett, wir mussten es selbst besorgen. Der Patient hatte jeweils um Wasser gebeten, manchmal nach mehreren Stunden keines bekommen.
Wenn jemand nach einer ärztlichen Verordnung eine bestimmte Trinkmenge einhalten soll, ist die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr ein fester Bestandteil der Behandlung. Es kann belastend sein, als Angehörige:r zu beobachten, dass etwas so Grundlegendes wie ein Glas Wasser über Stunden ausbleibt – trotz klarer Vorgabe und trotz eigener Bitte des Patienten.
Auf Krankenhausstationen arbeiten Pflegeteams häufig unter erheblichem Zeitdruck. Gleichzeitig zeigt dieser Fall, dass verordnete Maßnahmen – hier die Flüssigkeitszufuhr – im Stationsalltag manchmal nicht zuverlässig umgesetzt werden. Für Angehörige kann das eine wichtige Rolle bedeuten: nicht als Ersatz für professionelle Pflege, sondern als zusätzliche Unterstützung und aufmerksame Begleitung.
Wer regelmäßig zu Besuch kommt, kann auf verschiedene Weisen dazu beitragen, dass verordnete Maßnahmen im Blick bleiben.
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CIRS-Fall: Demenzkranke in einem Altenheim erhalten nicht ausreichend Wasser, Nahrung und Medikamente. Was das bedeutet und wie Risiken erkannt werden.
Fall lesen →Ein Patient wurde trotz Schluckbeschwerden eine Woche nicht ausreichend versorgt und stark dehydriert entlassen. Was dieser Fall über Kommunikation und Grundversorgung lehrt.
Fall lesen →Eine Patientin erhielt trotz Hitze seit Aufnahme nichts zu trinken. Ein CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Kontrolle der Flüssigkeitsversorgung ist.
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Die Betriebskrankenkassen:
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