2025-009
Unterversorgung mit Wasser und Nahrung bei Demenzerkrankten
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Altenheim: Missstände bei der Betreuung von dementen Menschen. Sie werden nicht ausreichend mit dem Notwendigsten versorgt, wie Medikamente, Nahrung, Wasser.
Wenn ein nahestehender Mensch in einem Pflegeheim lebt und dort nicht ausreichend versorgt wird, ist das für Angehörige eine zutiefst belastende Erfahrung. Menschen mit Demenz – einer Erkrankung, die das Gedächtnis, das Denken und die Orientierung beeinträchtigt – sind in besonderem Maße auf eine zuverlässige Versorgung mit Flüssigkeit, Nahrung und Medikamenten angewiesen, da sie ihren Bedarf oft nicht selbst kommunizieren können.
In einer Situation wie dieser gab es für die betroffene Person selbst keinen realistischen Spielraum zum Eingreifen – das ist wichtig anzuerkennen. Aufgrund der Demenzerkrankung war es ihr nicht möglich, Mängel zu benennen oder eigenständig Abhilfe einzufordern. Die Verantwortung, auf Missstände aufmerksam zu machen, lag damit außerhalb ihrer Möglichkeiten.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung für Betroffene und Angehörige – auch bei Fragen zur Pflege und zu Beschwerdemöglichkeiten. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen anonym zu teilen, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Patient sollte täglich 2 Liter trinken – doch Wasser fehlte oft stundenlang. Was dieser CIRS-Fall über Versorgungslücken zeigt.
Fall lesen →Ein Patient wurde trotz Schluckbeschwerden eine Woche nicht ausreichend versorgt und stark dehydriert entlassen. Was dieser Fall über Kommunikation und Grundversorgung lehrt.
Fall lesen →Eine Patientin erhielt trotz Hitze seit Aufnahme nichts zu trinken. Ein CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Kontrolle der Flüssigkeitsversorgung ist.
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Die Betriebskrankenkassen:
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