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2025-358

verzögerte Infektion mit Sepsis nach MRT-Untersuchung und Kontrastmittel

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Fallbeschreibung:

Sepsis nach MRT mit Kontrastmittel – CIRS-Fallbericht

Wegen diffusen Bauchschmerzen wurde nach auffälligem CT noch ein MRT durchgeführt. Einer Kontrastmittelgabe habe ich zugestimmt, um die Untersuchung nicht zu behindern.
Am Folgetag hatte ich „weiche Knie“ und in der Nacht musste ich 3 mal das Shirt wechsel wegen extremer Schweissbildung. Nach 4 Tagen bemerkte ich: einen Abzess. Ruhepuls über 90. Zuckerwerte entgleist, Schwindelanfälle, diffuse Bauchschmerzen,39+Fieber,…
Zum Hausarzt geschleppt und Krankenhauseinweisung. Abzess operiert aber immernoch schlechte Blutwerte. Kann das giftige Kontrastmittel sich an ruhende Infektionsherde anlagern und eine Sepsis auslösen?

Gut gelaufen:

MRT Praxis war wie immer freundlich. Die Aufklärung sehr einfach. Kontrastmittel zum CT habe ich bisher immer abgelehnt, weil ich Jod schlecht vertrage. Die Infektionsstelle zur Sepsis lag nicht im zu untersuchenden Bereich und wurde nicht in Bildgebung berücksichtigt.

Schlecht gelaufen:

Der zeitliche Zusammenhang und die Symptome werden nicht berücksichtigt. Fachübergreifende Kommunikation findet nicht statt. Überlastete Ärzte haben keine Zeit für unbekannte Situationen.

Verbesserungsvorschläge:

Ärzte dürfen mehr Zeit für die Anamnese verwenden. Übersichtsscan im MRT, um den Verbleib und mögliche Konzentrationen zu erkennen.

Weitere Infos:

Gefährliche Substanzen sollten mehr beobachtet werden. Sepsis und OP können tödlich enden, bringen Quälerei und sollten vermieden werden.Mehr Qulitätssicherung auch ohne KI

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine aufwändige Diagnostik mit mehreren Untersuchungen hintereinander ist körperlich und emotional belastend – und es ist verständlich, dass man dabei möglichst kooperativ sein möchte. Wenn sich nach einer solchen Untersuchungsreihe neue oder sich verschlimmernde Symptome entwickeln, fällt es nicht immer leicht, einzuordnen, womit diese zusammenhängen könnten.

In manchen Fällen kann eine bestehende Infektion an einer anderen Körperstelle – also außerhalb des eigentlich untersuchten Bereichs – zunächst unentdeckt bleiben. Wenn sich diese Infektion dann zu einer Sepsis (Blutvergiftung: eine lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion) ausweitet, ist schnelles Handeln entscheidend. In solchen Situationen ist es nicht immer einfach, alle Informationen aus verschiedenen Behandlungsstellen zusammenzuführen – besonders dann, wenn mehrere Fachbereiche beteiligt sind und die Zeit für ausführliche Gespräche begrenzt ist.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer sich auf eine diagnostische Untersuchung vorbereitet oder danach ungewöhnliche Beschwerden bemerkt, kann einige Dinge tun, um die eigene Versorgung aktiv zu unterstützen.

  • Es ist möglich, vor einer Kontrastmittelgabe alle bekannten Unverträglichkeiten und bestehenden Beschwerden – auch scheinbar unzusammenhängende – aktiv anzusprechen. Ein Beispiel: „Ich habe aktuell auch Beschwerden hier an dieser Stelle – ist das für die Untersuchung relevant?“ Körperstellen, die schmerzen oder auffällig sind, können so gezeigt oder beschrieben werden.
  • Wenn nach einer Untersuchung innerhalb weniger Tage neue oder sich rasch verschlechternde Symptome auftreten – wie Fieber, starkes Schwitzen, erhöhter Puls oder Schwindel – ist es möglich, diese zeitlich genau zu dokumentieren und beim nächsten Arztkontakt einen möglichen Zusammenhang mit der vorangegangenen Untersuchung ausdrücklich zu erwähnen.
  • Es kann hilfreich sein, bei Arztgesprächen eine kurze schriftliche Liste der Symptome mitzubringen, damit nichts vergessen wird – besonders wenn man sich bereits unwohl fühlt. Darauf können auch Zeitpunkt und Verlauf der Beschwerden notiert sein.
  • Wenn das Gefühl besteht, dass Beschwerden nicht ausreichend eingeordnet oder verschiedene Befunde nicht miteinander in Verbindung gebracht werden, ist es möglich, direkt nachzufragen: „Könnte das, was ich gerade habe, mit der Untersuchung letzte Woche zusammenhängen?“

Worauf Sie achten können

  • Fieber über 38,5 °C, anhaltend erhöhter Ruhepuls, starkes Schwitzen oder plötzliche Schwäche nach einem medizinischen Eingriff oder einer Untersuchung sind Zeichen, die zeitnah ärztlich abgeklärt werden können – auch wenn kein offensichtlicher Zusammenhang besteht.
  • Bekannte Unverträglichkeiten – zum Beispiel gegenüber jodhaltigen Kontrastmitteln – lassen sich in einem persönlichen Notfallausweis oder einer Medikamentenliste festhalten, die bei jedem Arztbesuch vorgelegt werden kann.
  • Bei Untersuchungen, an denen mehrere Einrichtungen oder Fachbereiche beteiligt sind, ist es möglich, aktiv nachzufragen, ob alle behandelnden Stellen über den aktuellen Gesamtzustand informiert sind.
  • Eine Begleitperson kann dabei helfen, Symptome zu beobachten und zu beschreiben – besonders dann, wenn man sich selbst nicht mehr fit genug fühlt, um alle relevanten Informationen im Gespräch zu nennen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Notaufnahme, Krankenhaus, Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: männlich

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