2025-264
Appendizitis => Perforation nicht erkannt: Folge Sepsis und Verschluss
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Mit dem Pkw zur ZNA, RTW war zu diesem Zeitpunkt nicht notwendig. Dort zur Untersuchung,Blutentnahme, auf die Normastation verlegt. CRP sehr stark erhöht. Antibiotika iv und Schmerzmittel erhalten. Mit Verdacht auf Salmonellen/Norovirus isoliert. Behandlung bisher ausschließlich durch Internist. CRP weiterhin sehr stark erhöht, Schmerzmittel ohne Wirkung. Keine weiteren Untersuchungen , Sonographie ( müsste das Gerät gereinigt werden!), am fünften! Tag, Visite durch Viszeralchirurg, endlich Bildgebung CT plus Kontrast. 30 Minuten später Op, Befund: perforierter Appendix, drei Löcher im Dünndarm, End zu End Anastomose, VAC Anlage. Re Op, anschließend Verlegung in eine andere Klinik, Sepsis, erneute Op, Verschluss des Bauches, Entwicklung eines paralytischen Ileus sowie eines Delirs. Der Patient ist 38 Jahre jung, Mitten im Berufsleben und Vater einer kleinen Tochter. In diesem Fall ist alles gut ausgegangen.
Starke Bauchschmerzen, Erschöpfung, Sorge um einen nahestehenden Menschen – eine solche Situation ist für Betroffene und ihre Angehörigen außerordentlich belastend. Wenn eine Erkrankung über mehrere Tage hinweg trotz Behandlung keine deutliche Besserung zeigt, kann das auf eine Ursache hinweisen, die noch nicht erkannt wurde.
In diesem Fall wurde ein junger Patient mit starken Bauchschmerzen und einem sehr stark erhöhten CRP-Wert (CRP = C-reaktives Protein, ein Laborwert, der auf Entzündungen im Körper hinweist) zunächst mit dem Verdacht auf eine Viruserkrankung behandelt. Erst nach fünf Tagen ergab eine Bildgebung mittels CT den eigentlichen Befund: ein durchgebrochener Blinddarm mit weiteren schwerwiegenden Folgen. Der Patient musste mehrfach operiert werden und entwickelte eine Blutvergiftung (Sepsis) sowie weitere ernste Komplikationen. Das alles zeigt, wie folgenreich es sein kann, wenn eine diagnostische Einordnung viel Zeit in Anspruch nimmt – auch wenn der Ausgang in diesem Fall letztlich gut war.
Wenn Angehörige das Gefühl haben, dass sich der Zustand einer erkrankten Person trotz Behandlung nicht verbessert oder sogar verschlechtert, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv zur Sicherheit beizutragen.
Wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt, oder wenn Sie eine schwierige Krankenhauserfahrung verarbeiten möchten, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlose und unabhängige Beratung an. Weitere Informationen und Berichte aus der Praxis finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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