2024-1458
Schubweise starke Schmerzen bei junger Frau nicht ernstgenommen
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Ich, weiblich Mitte 20, leider seit mehreren Jahren Schubweise an starken Schmerzen, welche mich auch an guten Tagen massiv in meinem Alltag einschränken. Ich habe bereits einen Ärzte-Marathon hinter mir und dennoch keine ausreichende Hilfe erhalten. Viele Ärzte denen ich begegnet bin, nehmen meine Beschwerden aufgrund meines Alters nicht ernst oder schieben diese auf Bewegungsmangel. Bislang bestand die Behandlung daraus, meine Symptome halbherzig mit Ibuprofen zu mindern, was nur bedingt hilft und auf Dauer ebenfalls gesundheitsschädigend ist. Ich halte mich an alle Anweisungen meiner Ärzte, ernähre mich gesund und ausgewogen, dennoch tritt keine Besserung ein. Sie scheinen sich zu weigern, über den Tellerrand hinauszuschauen, um zielführende Untersuchungen und Diagnosen durchzuführen und aufzustellen. Stattdessen werden Volkskrankheiten wie Bewegungsmangel und falsche Ernährung aufgeführt, welche für die Ärzte Grund für meine Beschwerden vorweisen. Ärzte scheinen im Praxisalltag viele solcher Patienten zu haben und leiden an Betriebsblindheit, sodass sie nichtmal erwägen, dass auch andere Diagnosen in Frage kommen. Eine junge Frau mit täglichen starken Schmerzen, sodass sie keinen normalen Alltag führen kann, ist nicht normal. Ich fühle mich vom Gesundheitssystem und den Ärzten im Stich gelassen.
Anhaltende, starke Schmerzen sind belastend – körperlich und emotional. Wenn Beschwerden über einen langen Zeitraum nicht ausreichend abgeklärt werden, kann das das Vertrauen in das Gesundheitssystem erheblich erschüttern und das Gefühl entstehen, mit dem eigenen Leiden allein gelassen zu werden.
In manchen Fällen werden Schmerzen – insbesondere bei jungen Frauen – im Praxisalltag nicht immer in ihrer vollen Schwere eingeschätzt oder auf naheliegende, häufige Ursachen zurückgeführt. Unklare oder komplexere Erkrankungen erfordern jedoch oft eine gezieltere Diagnostik, die Zeit und mehrere Schritte in Anspruch nehmen kann.
Wer das Gefühl hat, mit seinen Beschwerden nicht ausreichend gehört zu werden, hat verschiedene Möglichkeiten, die eigene Versorgung aktiv mitzugestalten.
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