2024-448
Ich wurde nicht ernst genommen, Folge: Schwangerschaftsvergiftung mit HELLP-Syndrom
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Ich hatte ständig starke Bauchschmerzen im oberen Bauchbereich. Meine Frauenärztin tat es ab: das Kind läge halt blöd. Ich hatte noch 4 Monate Schwangerschaft vor mir und es wurde nicht besser, sondern nur noch schlimmer.
Zwischendurch ging ich auch in die Klinik wegen der Schmerzen, aber auch dort nahm man mich nicht ernst und schickte mich nach Hause.
Als ich mit dem Entbindungstermin drüber war, musste ich an einem Sonntag zur Kontrolle ins Krankenhaus. Dort haben sie einen Bluttest gemacht, bei dem sofort klar war, dass ich die schlimmste Form der Schwangerschaftsvergiftung hatte, HELLP-Syndrom genannt. Sofort Not-OP, aufgewacht bin ich auf Intensivstation, natürlich ohne Baby. Die Folge war eine posttraumatische Belastungsstörung und jahrelange Therapie.
Als ich die Frauenärztin nach der Geburt darauf angesprochen hatte, dass ein Bluttest sinnvoll gewesen wäre (sie hatte keinen gemacht in all den Monaten), da meinte sie nur: „Wenn ich bei jeder Frau mit Bauchschmerzen einen Bluttest machen würde, dann würden mir die Versicherungen an die Decke springen.“ Mich hätte diese Einstellung fast das Leben gekostet.
Die Ursache von HELLP ist eine Schwangerschaftsdiabetes. Mein Diabetestest während der Schwangerschaft war an der obersten Grenze. Selbstverständlich kein Grund den Test nochmal zu wiederholen ein paar Wochen später. Vermutlich hatte ich also eine unentdeckte Schwangerschaftsdiabetes.
Anhaltende Schmerzen in der Schwangerschaft ernst zu nehmen – und trotzdem immer wieder nach Hause geschickt zu werden – ist eine zutiefst belastende Erfahrung. Was diese Frau durchgemacht hat, einschließlich der lebensbedrohlichen Situation, der Notoperation und der psychischen Folgen, zeigt, wie folgenreich es sein kann, wenn körperliche Warnsignale nicht weiter abgeklärt werden.
Das HELLP-Syndrom ist eine schwere Form der Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie), bei der Leber, Blutgerinnung und rote Blutkörperchen beeinträchtigt werden. Es kann sich rasch zuspitzen und ist im Blutbild frühzeitig erkennbar. Starke Schmerzen im rechten Oberbauch gelten als eines der bekannten Warnsignale – ebenso wie ein Schwangerschaftsdiabetes-Wert im Grenzbereich, der eine engmaschigere Kontrolle rechtfertigen kann.
Wenn Symptome in der Schwangerschaft anhalten oder sich verschlimmern, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv auf Klärung zu drängen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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