2024-1215
Nach Geburt durchgeführte Ausschabungen mit Narbenbildung und Unfruchtbarkeit
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Etwa zwei Wochen nach der Entbindung (spontan) meines Sohnes im Sommer eines Jahres musste bei mir ein noch verbliebener Plazenta-Rest durch eine Ausschabung entfernt werden. Im Arztbericht steht als Therapie „stumpfe Nachkürettage“ – der zuständige Arzt der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses, in dem ich auch entbunden hatte, führte diese Ausschabung ohne eine Spiegelung durch. Bei einer Nachkontrolle im Herbst desselben Jahres zeigte sich die Gebärmutter noch immer auffällig, also empfahl meine Frauenärztin eine erneute Ausschabung bzw. Spiegelung. Dieser Eingriff wurde vom gleichen Arzt durchgeführt, dieses Mal erfolgte eine „operative Hysteroskopie, Abrasio uteri“ laut Bericht.
Nach dem Abstillen bekam ich wieder meine Periode, die Menstruation war allerdings kaum vorhanden und ich hatte vermehrt Schmerzen über den ganzen Zyklus hinweg. Meine Frauenärztin hat meine Symptome sehr lange nicht ernst genommen. Circa 2 Jahre versuchte ich erfolglos, erneut schwanger zu werden. Schließlich überwies mich meine Frauenärztin auf mein Drängen hin an eine Kinderwunsch-Praxis, um einen detaillierten Ultraschall machen zu lassen. Die Diagnose: Asherman-Syndrom (vernarbte, verklebte Gebärmutterwand, keine intakte Schleimhaut) aufgrund der postnatalen Ausschabungen.
Die Folge: Überweisung zu einem Spezialisten in der Hoffnung, dass die Vernarbungen operativ so gut entfernt werden können, um eine neue Schwangerschaft zu ermöglichen.
Ich hatte dort nun mehrere Hysterokopien, habe dazwischen Hormone genommen, ein Fortschritt war da, wenn auch ein langsamer.
Die letzte Spiegelung fand vor Kurzem statt. Das Ergebnis ist eine Katastrophe für mich: trotz aller Bemühungen sind nach wie vor ca. 50 Prozent vernarbt (zu Beginn waren es nahezu 100 (Stadium 4)), der Arzt sieht keinen Sinn in einer weiteren Behandlung, zwischen der letzten und dieser Spiegelung gab es keinen Fortschritt. Außerdem spielt mein Alter (Ende 30) eine Rolle. Ich werde also kein Kind mehr bekommen können und stattdessen vermehrt Schmerzen haben, körperliche und vor allem seelische.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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