2024-1294
Baby nach Geburt verstorben
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Mein Frauenarzt hat nicht erkannt, dass mein Baby im Bauch sehr dolle krank war. Ich war alle 2 Wochen bei ihm und er hat jedes Mal einen Ultraschall gemacht. Ich hatte viele Beschwerden und mir ging es schon eine ganze Zeit nicht mehr gut.
Der Frauenarzt hat das leider immer alles sehr heruntergespielt. Ich habe längere Zeit keine Kindsbewegungen mehr gemerkt. Einen Tag vor der Geburt waren wir wieder bei ihm (35+1 SSW), die Herztöne waren nicht gut. Er hat mich wieder nach Hause geschickt, mit der Begründung, dass unser Baby schläft und er morgen nochmal guckt.
Am nächsten Tag wurde ich wieder untersucht und die Herztöne waren immer noch sehr schlecht und er hat einen Ultraschall gemacht. Er hat gesagt, ich brauche mir keine Sorgen machen, es sieht alles gut aus, aber er würde das Baby gern heute holen. Er rief einen Krankenwagen und ich wurde in eine Klinik gefahren.
Dort haben die Ärzte sofort gesehen, dass mit meinem Baby etwas nicht stimmt. Plötzlich hörte sein Herz auf zu schlagen. Ich wurde sofort in den OP zum Notkaiserschnitt gebracht. Er musste mehrmals wiederbelebt werden. Er wurde auf die Intensiv gebracht, weil er sehr dolle krank war. Mir wurde gesagt, dass der Frauenarzt das hätte sehen müssen und dass sie mein Baby schon viel früher hätten holen müssen. Leider ist er wenige Tage später verstorben.
Den Verlust eines Kindes kurz nach der Geburt zu erleben, gehört zu den schwersten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Wer in einer solchen Situation über Wochen hinweg das Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmt, und damit nicht ernst genommen wurde, trägt eine besondere Last.
In der Schwangerschaft können sich ernsthafte Erkrankungen des Kindes manchmal schleichend entwickeln. Wenn Beschwerden der Mutter oder Veränderungen beim Kind – etwa nachlassende Kindsbewegungen oder veränderte Herztöne – über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend eingeordnet werden, kann wertvolle Zeit verloren gehen. In einer Situation wie der hier beschriebenen war der Handlungsspielraum für die Betroffene stark eingeschränkt: Sie hat ihre Beschwerden geschildert und die vereinbarten Termine wahrgenommen – mehr lag nicht in ihrer Möglichkeit. Das ist wichtig anzuerkennen.
Wer eine schwangere Person begleitet, kann in bestimmten Situationen eine unterstützende Rolle einnehmen:
Wenn Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht haben oder Fragen zu Ihren Rechten haben, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlose und unabhängige Beratung an. Auf mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, eigene Erfahrungen anonym zu berichten – damit andere von solchen Situationen erfahren und Versorgung sicherer werden kann.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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