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2025-115

Fehlende Fortbildung des Personals (Stillen)

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Fallbeschreibung:

Stillschmerz: Fehlende Fortbildung gefährdet Mütter

Das Personal geht von dem Mythos aus, dass Stillen wehtut. Dies führt dazu, dass keine schmerzlindernden Maßnahmen wie Kühlen, Cremes, Lasern, Auseinandersetzung mit der Anlagetechnik stattfinden. Dies ist insbesondere fatal wenn eine Mamille nicht mittig sitzt und so der Standard Spruch des Personals „man soll die ganze Brustwarze in den Mund nehmen“ zu fatalen Schmerzen und zu einem Ablösen der Mamille führt.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Versorgung mit Kühlpacks oder Cremes

Verbesserungsvorschläge:

Fortbildung des Personals damit möglichst viele Frauen schmerzfrei stillen können

Weitere Infos:

Dies ist leider kein Einzelfall und scheint in den meisten Krankenhäusern “normal” zu sein. Es wäre sehr wichtig hier etwas zu ändern um Stillproblemen und Wochenbettdepressionen vorzubeugen.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Die Zeit nach einer Geburt ist für viele Frauen körperlich und emotional sehr intensiv. Wenn beim Stillen starke Schmerzen auftreten und diese nicht ernst genommen oder nicht behandelt werden, kann das nicht nur körperlich belastend sein – es kann auch dazu führen, dass Frauen das Stillen früher als gewünscht aufgeben.

Stillen ist nicht grundsätzlich schmerzhaft. Schmerzen – insbesondere an der Brustwarze (Fachbegriff: Mamille) – können auf eine ungünstige Anlegetechnik oder auf eine anatomische Besonderheit hinweisen und sind in vielen Fällen behandelbar. Dass Schmerzen zum Stillen dazugehören, gilt in der Stillmedizin als überholte Vorstellung. Dennoch begegnen einige Frauen dieser Haltung im Krankenhausalltag.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer beim Stillen Schmerzen erlebt, kann diese aktiv ansprechen – es gibt konkrete Unterstützungsmöglichkeiten, die eingefordert werden dürfen.

  • Schmerzen direkt benennen: Es ist möglich, das Pflegepersonal oder die Hebamme gezielt anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Eine Formulierung könnte sein: „Das Anlegen tut sehr weh – ich würde gerne wissen, ob die Technik stimmt und welche Mittel es zur Linderung gibt.“
  • Nach konkreten Maßnahmen fragen: Zur Schmerzlinderung beim Stillen gibt es verschiedene Optionen – zum Beispiel Kühlpacks, spezielle Pflegecremes für die Brustwarze oder die Überprüfung und Anpassung der Anlegetechnik. Es ist möglich, gezielt danach zu fragen, welche dieser Maßnahmen verfügbar sind.
  • Eine Stillberatung anfragen: In vielen Krankenhäusern gibt es ausgebildete Stillberaterinnen (Fachbezeichnung: IBCLC – International Board Certified Lactation Consultant). Es ist möglich, ausdrücklich nach einer solchen Fachperson zu fragen, wenn die bisherige Unterstützung nicht ausreicht.
  • Unterstützung durch Begleitpersonen einbeziehen: Eine vertraute Person kann dabei helfen, Anliegen gegenüber dem Personal zu formulieren oder eine erneute Nachfrage zu stellen – besonders in Momenten, in denen man selbst erschöpft ist.

Worauf Sie achten können

  • Stillen ist in der Regel nicht mit starken Schmerzen verbunden – anhaltende oder zunehmende Schmerzen sind ein Hinweis, dass etwas überprüft werden sollte.
  • Es ist möglich, sich bereits vor der Geburt über Stillunterstützung zu informieren – zum Beispiel über Stillgruppen, Hebammen oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
  • Wenn die Brustwarze nach dem Stillen verformt, gerötet oder verletzt wirkt, ist das ein Zeichen, dass die Anlegetechnik gemeinsam mit einer Fachperson überprüft werden kann.
  • Wer das Gefühl hat, mit Schmerzen oder Stillproblemen nicht ausreichend gehört zu werden, kann nach einer zweiten fachlichen Einschätzung fragen – das ist ein legitimes Anliegen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: keine Angabe
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Geburt, Krankenhaus
Geschlecht: weiblich

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