2024-1271
Missglückten Venen OP und Krankenhausvirus
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Die geplante Venen OP, 1 Vene wurde entfernt, wurde als Privatpatient durchgeführt. Leider hat sich die groessere Schnittwunde unterhalb des Knies trotz regelmaessiger Behandlung durch die Hausarztpraxis nicht geschlossen, sondern es gab eine Entzuendung und die Folge davon eine enorme Vertiefung der Wunde. Die selbstaufloesenden Faeden haben sich erst 7 Monate nach der OP selbst entfernt. Ausserdem war der gesamte Oberschenkel mit grossen Haemathomen uebersaet, welche teilweise heute noch sichtbar sind. Am Unterschenkel habe ich eine groessere Narbe mit Vertiefung mit blauer Verfärbung und am Oberschenkel eine kleinere blau verfärbte Narbe bis heute.
Ich war stationär 1 Nacht in der Klinik und 2 Stunden nach der Entlassung hat sich der Krankenhausvirus bemerkbar gemacht mit tagelangem Extremdurchfall und Übelkeit, Laboruntersuchungen und Diagnose kam von der Hausarztpraxis, es war ein Krankenhausvirus.
Obwohl ich Privatpatient war, gab es nur ein Arztgespraech, welches aus 2 Sätzen bestand, ich konnte nicht nachfragen beim Arzt am Entlassungstag.
Eine geplante Operation verbindet sich oft mit der Hoffnung auf Erleichterung und einen unkomplizierten Verlauf – umso belastender ist es, wenn danach Komplikationen auftreten, die den Alltag über Monate hinweg beeinträchtigen. Der geschilderte Fall zeigt, wie sich mehrere schwierige Erfahrungen verbinden können: eine Wundheilungsstörung (eine Wunde, die sich nach einer Operation nicht wie erwartet schließt), sichtbare Blutergüsse und Narbenveränderungen sowie eine gastrointestinale Infektion – umgangssprachlich „Krankenhausvirus“ genannt, medizinisch als nosokomiale Infektion bezeichnet – unmittelbar nach der Entlassung. Hinzu kam das Erleben, trotz des Patientenstatus keine ausreichende Gelegenheit für ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt gehabt zu haben.
Wer sich auf einen Krankenhausaufenthalt vorbereitet oder nach einer Operation mit offenen Fragen zurückbleibt, kann verschiedene Möglichkeiten nutzen, um die eigene Situation aktiv zu gestalten.
Wenn Sie nach einem Krankenhausaufenthalt das Gefühl haben, nicht ausreichend informiert oder begleitet worden zu sein, können Sie sich kostenlos und unabhängig an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden. Weitere Informationen und die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen anonym zu teilen, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de – damit ähnliche Situationen in Zukunft besser erkannt und vermieden werden können.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team