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2024-304

Grob fahrlässige Diagnosen und Behandlungen

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Fallbeschreibung:

Die erste grob fahrlässige Diagnose kam von einem Professor, der meinem Ehemann bestätigte, dass ein Gespräch mit verschiedenen Spezialisten/ Ärzten stattgefunden habe und ergeben habe, dass er sich innerhalb eines halben Jahres wieder vorstellen sollte, es gebe lt. MRT Aufnahmen keine Diagnose. Nach einen 3/4 Jahr sehr starker Schmerzen, bekam mein Ehemann diese Nachricht per Telefonat. Die Schmerzen wurden nicht geringer, im Gegenteil, sie wurden immer stärker. Bis ein Orthopäde feststellte, das auf dem MRT ein Tumor 4,5 cm / 5 cm grob in der Pleuro der Lunge zu erkennen sei. Einen ärztlichen Bericht über das Gespräch mit den Spezialisten/ Ärzten gab es nicht. Es war eine Lüge des Professors, der sich später am Sterbebett meines Ehemannes (Anfang 40 Jahre) persönlich entschuldigte. Ab Diagnose passierten laufend grob fahrlässige Fehler: Hausarzt überreichte die Befund per Briefumschlag ohne Aufklärungsgespräch, d.h. mein Ehemann öffnete den Befundbrief selber und erlitt einen Schock. Bei der Chemo wurde vergessen nachzuspülen und die Haut verätzte stark, wegen Unachtsamkeit der behandelnden Krankenschwester. In der Lungenfachklinik wurde ein Lungenfunktionstest gemacht, der bei dieser Diagnostik gar nicht hätte durchgeführt werde dürfen und es kam zu einem weiteren Pneumothorax und der Lungenflügel musste operiert und verkleinert werden. Bei einem weiteren Krankenhausaufenthalt kam es wegen Unachtsamkeit eines Pflegers über Nacht zu einem subkutanen Emphesym , wo ich als Angehörige die Unterhaut meines Ehemanns mit eine Massage von Luft befreien musste, wegen Personalmangel im Physiotherapeutischen Bereich. Danach musste ich zum Hausarzt wegen psychosomatischen Stresssymptomen. Nach 2,5 Tagen In der Notaufnahme ( ca. 6 Betten im kleinsten Raum mit Vorhängen abgetrennt) wurde mein Ehemann auf Wunsch in die Lungenfachklinik. Verlegt, wo es dann zum oben genannten Vorfall kam. In dieser Klinik gab es weitere grob fahrlässige Fehler seitens der Ärzte. Nachdem der Tumor durch Chemotherapie und Bestrahlung verkleinert wurde und er durch eine OP Ende 2015 entfernt werden sollte, kam es während der Op zu einem neuen Befund. Weiteres Tumorgewebe wurde an Rippenbereich gefunden und eine Biopsie genommen. Der Tumor wurde wegen des neuen Befundes nicht entfernt und mein Mann wurde erstmal wieder nach Hause entlassen. Das entnommene Tumorgewebe der Biopsie sollte in ein Labor gesandt werden, um zu schauen, um welche Art Krebszellen es sich handelt. Nach Zahlreichen Telefonaten und Emailverkehr mit de Lungenfachklinik bekamen wir keine Antwort. Wir fragten nach dem Laborergebnis. Mein Ehemann verstarb Anfang 2016 und das Ergebnis erhielten wir am Tag seiner Beerdigung. Eingereicht wurde die Gewebsprobe im Labor 4 Tage vorher. Im Bericht stand, gut behandelbar. Also hat die Lungenfachklinik es versäumt, die entnommene Gewebsprobe vEnde 2024 ins Labor zu schicken. Wir als Hinterbliebene sind schwer traumatisiert und finden kein Vertrauen mehr in die Medizinische Versorgung unseres Landes.

Gut gelaufen:

Nichts

Schlecht gelaufen:

S.o.

Verbesserungsvorschläge:

Aufrichtigkeit Vertrauen Ehrlichkeit

Weitere Infos:

Keine Angaben

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Pflege, Krankenhaus, Normalstation, Intensivstation
Geschlecht: männlich

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