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2024-1455

OP Schmerzen

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Fallbeschreibung:

Schmerzen bei Augen-OP: Falsches Narkosemittel im Verdacht

Bei der 1.OP keine Schmerzen linkes Auge
bei der 2.OP erhebliche Schmerzen rechtes Auge
Aussage vom Augenarzt könnte wohl ein falsches Narkosemittel
zur Anwendung gekommen sein
ich bin keine Tester

Gut gelaufen:

nichts

Schlecht gelaufen:

Medikamente sollten nicht am Patienten getestet werden

Verbesserungsvorschläge:

Medikamente sollten schon erträglich sein

Weitere Infos:

Die OP wurde in der Augenklinik durchgeführt Anfang 2024

Präventionsmaßnahmen:

**FALLANALYSE (intern):** A) Überwiegend negativ – erhebliche Schmerzen während einer OP durch möglicherweise falsches oder unzureichend wirksames Narkosemittel. B) Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt, aber partiell vorhanden: Die Person war bei Bewusstsein (Lokalanästhesie bei Augen-OP wahrscheinlich), konnte Schmerzen äußern, und hatte im Vorfeld potenziell Möglichkeit zur Rückfrage. Ein Vergleich zur ersten OP war ihr bekannt. → **Falltyp A**, aber mit Hinweis auf begrenzte Eingriffsmöglichkeiten während des Eingriffs selbst. —

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Operation, die schmerzhaft verläuft, ist eine belastende Erfahrung – besonders dann, wenn ein vorangegangener Eingriff problemlos und schmerzfrei war. Das Vertrauen in die Versorgung kann dadurch ernsthaft erschüttert werden, und dieser Eindruck ist vollkommen nachvollziehbar.

Bei Augenoperationen wird häufig eine örtliche Betäubung (sogenannte Lokalanästhesie) eingesetzt, bei der das Auge und die umliegenden Bereiche gezielt unempfindlich gemacht werden. Ob und welches Mittel zur Anwendung kommt, entscheiden medizinische Fachkräfte – Patientinnen und Patienten haben während des laufenden Eingriffs nur begrenzten Spielraum. Das ist wichtig anzuerkennen.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer einen ähnlichen Eingriff plant oder erlebt hat, kann sich auf verschiedene Weisen einbringen – vor, während und nach der Operation.

  • Vor der Operation gezielt nachfragen: Es ist möglich, im Aufklärungsgespräch zu erfragen, welche Betäubungsmethode geplant ist und ob es Alternativen gibt – gerade wenn bereits Erfahrungen mit einem früheren Eingriff vorliegen. Eine mögliche Formulierung: „Bei der letzten Operation hatte ich keine Schmerzen. Was wird diesmal anders gemacht, und warum?“
  • Schmerzen während der OP sofort ansprechen: Wer während eines Eingriffs Schmerzen verspürt, kann und sollte dies unmittelbar dem OP-Team mitteilen. Ein einfaches Handzeichen oder das Aussprechen des Schmerzes ist in vielen Einrichtungen ausdrücklich erwünscht und kann dazu beitragen, dass nachgebessert wird.
  • Nach der Operation um eine Erklärung bitten: Es ist möglich, im Nachgespräch konkret zu erfragen, was geschehen ist und welche Dokumentation darüber vorliegt. Eine mögliche Formulierung: „Können Sie mir erklären, was bei der Betäubung anders war als beim ersten Mal?“
  • Den Vorfall melden: Erfahrungen wie diese können auf mehr-patientensicherheit.de anonym gemeldet werden. Das hilft dabei, Muster zu erkennen und die Versorgung für andere zu verbessern.

Worauf Sie achten können

  • Im Aufklärungsgespräch vor der OP: Welches Betäubungsmittel wird verwendet, und ist eine Anpassung möglich, wenn frühere Eingriffe als Vergleich vorliegen?
  • Hat die Einrichtung ein klares Verfahren, wenn Patientinnen oder Patienten während der OP Schmerzen äußern – zum Beispiel ein vereinbartes Signal?
  • Nach einem schmerzhaften Eingriff: Gibt es ein Nachgespräch, in dem die Erfahrung dokumentiert und besprochen wird?
  • Bei wiederholten Eingriffen: Es ist möglich, ausdrücklich darum zu bitten, dass relevante Informationen aus dem vorherigen Eingriff in die Planung des nächsten einfließen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 70-79 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, Ambulante Praxis, innerklinischer Transport, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Geschlecht: weiblich

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