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2025-012

Keine hilfreiche Behandlung trotz starker Schmerzen im Rücken

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Fallbeschreibung:

Rückenschmerzen: Lange Suche nach wirksamer Behandlung

Ich liege seit Herbst quasi nur noch im Bett wegen dieser furchtbaren Schmerzen im Rücken. War 2 Mal in verschiedenen Kliniken in der Notaufnahme, weil ich vor Schmerzen nicht mehr konnte. Es gab Infusionen und dann nach Hause mit der Antwort: „Da können wir jetzt nichts machen.“

Dann bei verschiedenen Orthopäden. Der eine sagte, ich laufe falsch und verschrieb Einlege-Sohlen. Der andere hat es wenigstens mit Kortison-Spritzen versucht, aber keine dauerhafte Besserung.
Dann wieder in die Klinik überwiesen worden. Der Arzt dort sagte: „Da will er nicht operieren, das sähe noch zu gut aus.“ Der will auch spritzen aber in den Wirbel diesmal.

Habe jetzt für ne zweite Meinung nen Termin in anderer Klinik bekommen und hoffe endlich auf Hilfe.
Natürlich ist mittlerweile der Job weg und hab auch kaum mehr ein soziales Leben…..

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Anhaltende, starke Schmerzen sind körperlich und seelisch erschöpfend – wenn dann trotz mehrerer Arztbesuche keine spürbare Besserung eintritt, ist das eine außerordentlich belastende Erfahrung. Bei komplexen Rückenschmerzen kann es vorkommen, dass verschiedene Behandelnde zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen und sich ein klarer Behandlungsweg erst nach und nach herausschält.

Rückenerkrankungen können vielfältige Ursachen haben. Nicht selten sind mehrere Fachrichtungen – etwa Orthopädie, Neurologie und Schmerzmedizin – an der Diagnostik und Behandlung beteiligt. Das kann dazu führen, dass Betroffene lange Zeit zwischen verschiedenen Stellen weitergeleitet werden, ohne das Gefühl zu haben, dass ihr Anliegen als Ganzes gesehen wird.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer sich in einer ähnlichen Situation befindet, kann verschiedene Wege nutzen, um die eigene Versorgung aktiv mitzugestalten.

  • Eine zweite Meinung einholen: Das Recht auf eine ärztliche Zweitmeinung ist in Deutschland gesetzlich verankert. Es ist möglich, gezielt eine Klinik oder Praxis aufzusuchen, die auf Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert ist – etwa ein Wirbelsäulenzentrum oder eine schmerzmedizinische Einrichtung.
  • Alle Befunde und Berichte sammeln: Es kann hilfreich sein, sämtliche Untersuchungsergebnisse, Arztbriefe und Bildgebungen (zum Beispiel MRT- oder CT-Aufnahmen) zu einer Mappe zusammenzustellen und zu jedem neuen Termin mitzubringen. So lässt sich vermeiden, dass Untersuchungen unnötig wiederholt werden.
  • Den Behandlungsplan aktiv erfragen: Bei einem Arztgespräch ist es möglich, direkt zu fragen: „Welche weiteren Schritte sind geplant, wenn diese Behandlung keine ausreichende Wirkung zeigt?“ oder „Gibt es eine Fachrichtung, die Sie mir ergänzend empfehlen würden?“
  • Schmerzmedizinische Unterstützung in Betracht ziehen: Schmerzmediziner:innen sind auf die Behandlung von anhaltenden Schmerzen spezialisiert. Sie können unabhängig von einer operativen oder orthopädischen Entscheidung tätig werden und sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Ansätze koordinieren.

Worauf Sie achten können

  • Liegen alle relevanten Befunde und Arztbriefe gesammelt vor – auch von Notaufnahmen und früheren Behandlungen?
  • Ist bekannt, ob eine Überweisung zu einer schmerzmedizinischen Einrichtung oder einem interdisziplinären Wirbelsäulenzentrum möglich ist?
  • Wurde besprochen, was passiert, wenn der nächste Behandlungsschritt nicht die gewünschte Wirkung erzielt – gibt es einen Plan B?
  • Sind durch die Erkrankung auch berufliche oder soziale Belastungen entstanden, bei denen eine Sozialberatung – etwa über den Sozialdienst einer Klinik oder die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) – weiterhelfen könnte?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), Therapeutische Einrichtung (Physio-, Ergo-, Logotherapie, Hebammenhilfe etc.), Krankenhaus, Notaufnahme
Geschlecht: männlich

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