2025-022
Kraftlose, abgehungerte Mutter ohne Pflegegrad aus KH nach Hause entlassen und verstorben
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Meine Mutter (Mitte 80) war knapp 5 Wochen mit 2 Operationen im KH. Nahm kaum mehr Mahlzeiten zu sich und hungerte immer mehr ab.
Sie hatte kaum mehr Kraft zu gehen und wird trotzdem in ihren Haushalt im 2. Stock entlassen und das dann auch noch ohne Pflegegrad. Nun 2 Wochen später und viel Energieaufwand und Stress und Emotionen, zumindest Grundpflege ohne Pflegegrad zu erreichen, ist sie total abgemagert verstorben.
Das Beste: in 4 Tagen hat sich der MD zur Pflegegrad Einstufung angemeldet. Armes Deutschland mit seinem ach so gutem Gesundheitssystem!?
Der Verlust eines geliebten Menschen ist immer schmerzhaft – besonders dann, wenn die Zeit davor von Erschöpfung, bürokratischen Hürden und dem Gefühl geprägt war, allein zu kämpfen. Was diese Familie durchlebt hat, zeigt, wie belastend der Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Versorgung sein kann – vor allem, wenn ältere und geschwächte Menschen ohne ausreichende Vorbereitung und ohne die nötigen Unterstützungsleistungen entlassen werden.
In einer Situation wie dieser gab es für die betroffene Mutter keinen realistischen Spielraum, selbst einzugreifen – sie war hochaltrig, körperlich stark geschwächt und auf andere angewiesen. Auch für Angehörige sind die Möglichkeiten in solchen Momenten oft begrenzt: Sie stoßen auf komplexe Zuständigkeiten, laufende Antragsverfahren und Informationen, die nicht rechtzeitig weitergegeben werden. Das ist wichtig anzuerkennen.
Wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder Rat suchen, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 kostenlose Beratung an. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie außerdem Erfahrungen melden und damit dazu beitragen, dass solche Situationen besser erkannt und verhindert werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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