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2024-033

Hausarzt hat auf Beschwerden nicht reagiert – Folge fast 100 Tage auf Intensivstation

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Fallbeschreibung:

Übersehene Symptome – Fast 100 Tage auf der Intensivstation

Mein Hausarzt hat auf meine Fragen und meine Beschwerden nicht reagiert.
Für meine Probleme hat er mir nur unbedeutende Bonbons verschrieben.

Ich bin dann eines Tages total umgekippt, wurde mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht und habe mit ach und krach überlebt.

Ich hatte großen Gewichtsverlust und habe ihm das auch gesagt. Er hat nicht darauf reagiert

Gut gelaufen:

Ich war 98 Tage auf der Intensivstation in einer Uniklinik. Die haben mir mein Leben gerettet. Allerhöchstes Lob an die Ärzte und dem Pflegepersonal der Klinik

Schlecht gelaufen:

Dem Hausarzt war einfach nur die Abrechnung wichtig, der Mensch dahinter aber egal. Ich habe jetzt den Hausarzt gewechselt und bin jetzt in guten Händen.

Verbesserungsvorschläge:

Ich hätte diesen Arzt gerne belangt, aber das führt ja zu nichts.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Wenn Menschen über längere Zeit Beschwerden haben, die ernst genommen werden wollen, und dennoch keine zufriedenstellende Antwort erhalten, ist das eine belastende und oft beängstigende Erfahrung. In diesem Fall führte eine solche Situation zu einem medizinischen Notfall mit einem langen und schweren Krankenhausaufenthalt – ein Verlauf, der das Leben des Betroffenen grundlegend erschüttert hat.

Anhaltende Symptome wie starker Gewichtsverlust sind Warnsignale, die in der ärztlichen Versorgung Beachtung verdienen. Dass dies nicht immer so geschieht, ist eine Realität, mit der manche Patient:innen konfrontiert sind – und die ernstgenommen werden muss.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Es gibt einige Möglichkeiten, die eigene Stimme in der medizinischen Versorgung zu stärken – für alle, die das möchten und in der Lage sind, davon Gebrauch zu machen.

  • Beschwerden schriftlich festhalten: Ein kurzes Symptomtagebuch – auch als einfache Notiz auf dem Smartphone – kann helfen, Veränderungen wie Gewichtsverlust oder Erschöpfung über die Zeit sichtbar zu machen und beim Arztgespräch gezielt anzusprechen.
  • Konkrete Fragen stellen: Es ist möglich, im Gespräch direkt nachzufragen, was hinter einem Symptom stecken könnte. Eine Formulierung wie: „Mein Gewicht hat sich in kurzer Zeit deutlich verändert – was könnte das bedeuten, und brauche ich weitere Untersuchungen?“ kann dazu beitragen, das Gespräch zu vertiefen.
  • Eine zweite Meinung einholen: Bei anhaltenden oder ungeklärten Beschwerden ist es jederzeit möglich, eine andere Arztpraxis aufzusuchen oder sich in einer Notaufnahme vorzustellen. Dieses Recht steht allen Patient:innen zu.
  • Hausarzt wechseln: Wenn das Vertrauen in eine Praxis fehlt, ist ein Wechsel zu einer anderen Hausarztpraxis eine legitime und gut umsetzbare Möglichkeit – wie auch dieser Fall zeigt.

Worauf Sie achten können

  • Ungewollter Gewichtsverlust – besonders wenn er rasch eintritt – ist ein Symptom, das ärztlich abgeklärt werden kann, auch wenn keine offensichtliche Ursache erkennbar ist.
  • Wenn eine Behandlung sich nicht stimmig anfühlt oder Fragen unbeantwortet bleiben, ist es möglich, gezielt um eine Erklärung oder weiterführende Diagnostik (Untersuchungen zur Ursachenfindung) zu bitten.
  • Bei stark zunehmenden Beschwerden oder einem allgemeinen Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ist es möglich, auch ohne Überweisung direkt eine Notaufnahme aufzusuchen oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 zu kontaktieren.
  • Eigene Beobachtungen – zum Beispiel zu Symptomen, ihrem Verlauf oder bereits eingenommenen Medikamenten – können vor einem Arzttermin kurz notiert werden, damit sie im Gespräch nicht vergessen gehen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: männlich

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