2024-1414
falsches Medikament verschrieben
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Ich bin mit starken Hautirritation um die Augen (stark juckend, gerötet, schuppig) zum Hautarzt. Dieser machte einen Allergietest, nahm mir Blut ab ohne genauere Erklärungen und verschrieb mir eine korisonhaltige Salbe. Auf meine Frage, ob es denn unbedingt Kortison sein müsste, antwortete er mit „ja“, das Beste, was es gibt. Ich würde wegen dem Blutergebnis Bescheid bekommen. Nachdem ich die Salbe genommen habe, wurde es etwas besser. Nach 1 Woche hatte ich dann das gleiche Problem, noch schlimmer. Ich ging zu einem mir empfohlenen Arzt, erzählte ihm von meiner vorherigen Erfahrung. Er sagte sofort, Allergie- und Bluttest ist hier absolut unnötig und Kortison absolut falsch!! Ich erhielt von ihm die Salbe Tacrolimus und mein Problem war gelöst. Leider habe ich durch langanhaltende Entzündung jetzt um die Augen starke dunkle Pigmentflecke. Im übrigen habe ich, trotz einer telefonischen Nachfrage nach 6 Wochen keine Auskunft zu meinem Bluttest erhalten.
Eine anhaltende Hautreaktion, die trotz Behandlung nicht abklingt, ist belastend – körperlich wie auch emotional. Es kann vorkommen, dass verschiedene Hautärztinnen und Hautärzte bei ähnlichen Beschwerden zu unterschiedlichen Einschätzungen und Behandlungsansätzen gelangen, da Hauterkrankungen im Bereich der Augenpartie oft schwierig zu unterscheiden sind.
In diesem Fall wurden zunächst Untersuchungen durchgeführt und ein kortisonhaltiges Präparat verschrieben. Kortison (ein entzündungshemmendes Wirkstoffpräparat) kann bei bestimmten Hauterkrankungen eingesetzt werden – bei anderen, wie etwa bestimmten Formen von Ekzemen rund um die Augen, gilt jedoch ein anderer Wirkstoff wie Tacrolimus (ein nicht-kortisonhaltiges, entzündungshemmendes Mittel) als besser geeignet. Dass Befundergebnisse nicht zeitnah mitgeteilt wurden, ist eine zusätzliche Belastung, die in dieser Situation hinzukam.
Wer sich über eine Diagnose oder Therapieentscheidung unsicher fühlt, kann verschiedene Wege nutzen, um mehr Klarheit zu gewinnen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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