2026-074
Unzureichende Versorgung und Entlassung von hilfloser Person
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Es geht um einen Flüchtling, der in Notunterkunft lebt. Er ist seit Wochen auf der Station und es wurden 12 OP an der Lunge durchgeführt.Ergebnis: 10 Kilo Gewichtsverlust und er ist sehr schwach. Er soll jetzt wieder ins unhygienische Lager entlassen werden, mit 4 Leidensgenossen im Container im Hangar kniehoch im Dreck, WC draußen und weit weg. Kurz, verschickt in den sicheren Tod, kaum in der Lage zu gehen, mit zwei Schläuchen aus dem Brustkorb ragend.
Der in diesem Fall beschriebene Verlauf ist erschütternd – ein schwer kranker Mensch, der nach zahlreichen Eingriffen körperlich stark geschwächt ist und nun in eine Unterkunft entlassen werden soll, die eine angemessene Genesung unmöglich macht. Solche Situationen, in denen medizinische, soziale und rechtliche Schwierigkeiten zusammentreffen, können Betroffene und ihre Angehörigen in eine extreme Hilflosigkeit treiben.
In einer Lage wie dieser – schwere körperliche Einschränkung, Sprachbarriere, unsicherer Aufenthaltsstatus, fehlender Zugang zu medizinischen Unterlagen – gab es für den Betroffenen selbst keinen realistischen Spielraum, aktiv in seine eigene Versorgung einzugreifen. Das ist wichtig anzuerkennen: Das Scheitern einer sicheren Weiterversorgung liegt nicht in der Verantwortung des Patienten.
Wenn Sie eine ähnliche Situation erlebt haben oder gerade erleben, steht Ihnen die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 (kostenlos, mehrsprachig) zur Verfügung. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Erfahrungen anonym melden und damit dazu beitragen, dass solche Situationen sichtbar werden und sich etwas verändert.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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