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2026-021

Notaufnahme hat Behandlung nach Verabreichung von K.O.-Tropfen abgelehnt

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Fallbeschreibung:

Meine Tochter (ca. 30 Jahre) klagte nach dem Verzehr eines Glases Sekt über plötzliche Übelkeit, Orientierungslosigkeit, und Angstzustände. Nach ca. 30 Minuten setzte ständiges Erbrechen und Durchfall ein, zudem trat eine oberflächliche Atmung ein, die in eine Hyperventilation überging. Wir haben uns sofort in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben, wo eine Behandlung abgelehnt wurde mit dem Kommentar/Zitat: „Gehen Sie nach Hause und schlafen Sie ihren Rausch aus“. Im Interesse aller Menschen, die Opfer von K.O.-Tropfen wurden oder werden, werde ich diese Vorgehensweise einer Notaufnahme nicht akzeptieren und alle Möglichkeiten und rechtlichen Schritte ausschöpfen, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 19-29 Jahre
Art der Einrichtung:Notaufnahme, Krankenhaus
Geschlecht: weiblich

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