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Antibiotikum führt zu Organversagen
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Antibiotikum wegen Nebenhöhlenentzündung verschrieben. Laut Ärzteblatt von 2002 ist für dieses Medikament dringend eine begleitende Blutkontrolle angeraten, um schwere bekannte Nebenwirkung (Leberversagen) auszuschließen.
Diese begleitende Maßnahme wurde nicht durchgeführt.
Komplettes Organversagen wurde im weiteren Verlauf nicht erkannt. Notfallversorgung erst durch Notaufnahme in Krankenhaus aufgenommen.
Wenn ein Medikament verschrieben wird, sind manchmal begleitende Untersuchungen notwendig, um schwere Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen. In diesem Fall blieb eine solche Verlaufskontrolle aus – mit gravierenden Folgen für den Betroffenen, der schließlich als Notfall in einer Klinik behandelt werden musste.
Antibiotika (Medikamente gegen bakterielle Infektionen) sind in der Regel gut verträglich. Bei bestimmten Wirkstoffen kann es jedoch zu ernsthaften Auswirkungen auf innere Organe wie die Leber kommen. Blutkontrollen – also Laboruntersuchungen einer Blutprobe – können dabei helfen, solche Veränderungen frühzeitig sichtbar zu machen, bevor sie sich zu einem medizinischen Notfall entwickeln.
Wer ein neu verschriebenes Medikament einnimmt, kann aktiv nachfragen und sich informieren – so wie der Betroffene in diesem Fall.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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