2026-008
Cannabis ohne Prüfung und Rezept online bestellbar
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Auf einer Internetseite kann jeder medizinisches Cannabis ohne Fragebogen bestellen. Eigentlich sollte das Portal nur für Mitglieder des Vereins sein. Es hat sich gezeigt, dass man sich dort jedoch mit jeder beliebigen E-Mail Adresse registrieren und ohne Rezept Cannabis bestellen kann.
Wer medizinisches Cannabis benötigt, sucht manchmal nach unkomplizierten Wegen – und stößt dabei im Internet auf Angebote, die auf den ersten Blick seriös wirken. Manche dieser Portale ermöglichen jedoch eine Bestellung ohne ärztliche Prüfung, obwohl medizinisches Cannabis in Deutschland grundsätzlich der Verschreibungspflicht unterliegt – das bedeutet: Es darf nur auf Basis eines gültigen Rezepts abgegeben werden.
In dem beschriebenen Fall war eine Registrierung mit einer beliebigen E-Mail-Adresse möglich, ohne dass ein ärztlicher Fragebogen ausgefüllt oder ein Rezept vorgelegt werden musste. Das ist aus medizinischer Sicht problematisch: Eine ärztliche Beurteilung dient dazu, individuelle Risiken zu erkennen – etwa Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Erkrankungen, bei denen Cannabis nicht geeignet ist.
Wer medizinisches Cannabis online beziehen möchte, kann einige Hinweise beachten, um seriöse von unsicheren Angeboten zu unterscheiden.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Nach einer Knie-OP blieben Schmerzmedikamente, Eisentabletten und Heparinsalbe aus. Ein CIRS-Fall über Versorgungslücken im Krankenhaus.
Fall lesen →Ein transplantierter Patient erhielt zwei Wochen lang lebenswichtige Medikamente nicht vollständig. Ein CIRS-Fall über Arzneimittelversorgung im Krankenhaus.
Fall lesen →CIRS-Fall: Quetiapin-Retardtablette wurde aus Medikamentenmangel geteilt – mit Verlust der Depotwirkung. Was das bedeutet und wie solche Fehler vermieden werden.
Fall lesen →Ein COPD-Patient berichtet: Sultanol ist seit Monaten nicht lieferbar. Ersatzmittel werden nicht vertragen. Was bedeutet das für die Sicherheit?
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Fehlende Nachbestellung von Medikamenten führte zur verzögerten Gabe. Was daraus gelernt werden kann.
Fall lesen →Ein Patient sollte vor einer Knie-OP seine gewohnten Schmerzmittel nicht behalten dürfen. Was das bedeutet und was Betroffene wissen sollten.
Fall lesen →Kein Osteoporose-Medikament verfügbar, Unverträglichkeit beim Ersatz, kaum Physiotherapie nach Oberarmbruch: Ein Fall zeigt systemische Versorgungslücken.
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Die Betriebskrankenkassen:
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