2025-166
Zerbrechen einer Tablette mit Retardwirkung
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Arzt hat aufgrund eines Medikamentenmangels (Quetiapin XR) vorgeschlagen die Behandlung mit dem Medikament durch Teilen der Tablette und Einnahme der beiden Hälften an zwei Tagen auszudehnen. Damit ist die Retardwirkung des Medikaments nicht mehr sichergestellt.
Engpässe bei Medikamenten sind eine reale Herausforderung im Gesundheitssystem – und sie können dazu führen, dass nach Lösungen gesucht wird, die auf den ersten Blick praktisch erscheinen. In diesem Fall wurde vorgeschlagen, eine Tablette zu teilen und die Hälften an zwei verschiedenen Tagen einzunehmen, um das verfügbare Medikament zu strecken.
Bei dem Medikament handelte es sich um Quetiapin XR – ein Präparat mit sogenannter Retardwirkung. Das bedeutet: Der Wirkstoff ist so in der Tablette eingeschlossen, dass er gleichmäßig und über einen längeren Zeitraum freigesetzt wird. Wird die Tablette geteilt, ist dieser Mechanismus zerstört – der Wirkstoff kann auf einmal freigesetzt werden oder die gleichmäßige Wirkung bleibt aus. Beides kann medizinisch bedeutsam sein.
Wenn ein Medikament nicht verfügbar ist, gibt es manchmal mehrere mögliche Wege – und es lohnt sich, diese gemeinsam mit dem Behandlungsteam zu besprechen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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