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2025-090

Rönthgenbestrahlung gegen Fersensporn

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Fallbeschreibung:

Fersensporn-Bestrahlung: Nebenwirkungen und fehlende Aufklärung

Durch Überweisung meines Orthopäden wurde ich in eine Radiologie geschickt um meinen Fersensporn durch Rönthgenstrahlen zu beseitigen. Nach 10 Anwendungen entwickelten sich Hammerzehen und sehr schmerzhafte Krämpfe über die Fußsohle bis in die Wade.

Obwohl ich das mehrmals als Fehlbehandlung reklamiert habe, wurde die Tatsache als solche, immer wieder abgestritten. In der Zwischenzeit wurden meine Briefe garnicht mehr beantwortet. Der letzte Arzt, der mich behandelt hat, hat nur gesagt: „Mit den Schmerzen müssen Sie leben!“–Unglaublich!!

Gut gelaufen:

Garnichts

Schlecht gelaufen:

Dass man mich nicht ernst genommen hat!

Verbesserungsvorschläge:

Irgend jemand müsse mir die Schmerzen nehmen, die ich jetzt schon 10 Jahre aushalten muss!

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Wenn nach einer medizinischen Behandlung neue oder stärkere Beschwerden auftreten, ist das für Betroffene eine sehr belastende Erfahrung – besonders dann, wenn das eigene Erleben von den behandelnden Fachleuten nicht anerkannt wird. Das Gefühl, mit den eigenen Beschwerden nicht gehört zu werden, kann zusätzlich zermürbend sein und das Vertrauen in die Versorgung erheblich erschüttern.

Strahlentherapie (der gezielte Einsatz von Röntgenstrahlen zur Behandlung von Beschwerden wie dem Fersensporn) kann in manchen Fällen Nebenwirkungen haben. Wenn Betroffene nach einer solchen Behandlung neue Symptome bemerken und sich damit nicht ernst genommen fühlen, ist das eine Situation, in der verschiedene Anlaufstellen weiterhelfen können.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer nach einer Behandlung das Gefühl hat, dass neue Beschwerden nicht ausreichend beachtet werden, hat verschiedene Möglichkeiten, die eigene Situation zu verbessern.

  • Eine zweite ärztliche Meinung einzuholen ist jederzeit möglich – etwa bei einer anderen Fachpraxis für Orthopädie oder Neurologie (Nervenheilkunde). Eine solche Einschätzung kann helfen, die Ursache neuer Beschwerden besser einzuordnen.
  • Es ist möglich, Beschwerden und Anliegen schriftlich festzuhalten und den Verlauf zu dokumentieren – zum Beispiel in einem kurzen Tagebuch mit Datum, Symptom und Gesprächsnotizen. Das kann bei späteren Gesprächen mit Ärztinnen oder Ärzten hilfreich sein.
  • Wer das Gefühl hat, nicht gehört zu werden, kann gezielt nachfragen: „Können Sie mir erklären, wie die neuen Beschwerden einzuordnen sind und welche Behandlungsmöglichkeiten es dafür gibt?“ Eine solche konkrete Frage erleichtert es Fachleuten, klar zu antworten.
  • Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung für Menschen, die Fragen zu ihrer Behandlung oder zu möglichen Behandlungsfehlern haben – telefonisch, online oder persönlich.

Worauf Sie achten können

  • Bei anhaltenden oder neuen Beschwerden nach einer Behandlung ist es möglich, eine unabhängige Zweitmeinung zu erfragen – das ist ein anerkanntes Recht von Patient:innen.
  • Wenn Briefe oder Beschwerden unbeantwortet bleiben, kann die Schlichtungsstelle der zuständigen Ärztekammer eingeschaltet werden – diese prüft Behandlungsverläufe neutral und kostenlos.
  • Wer Unterstützung bei einem möglichen Behandlungsfehler sucht, kann sich auch an einen auf Medizinrecht spezialisierten Anwalt wenden – viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen dabei die Kosten.
  • Eine Begleitperson bei Arztterminen kann helfen, Gespräche besser nachzuvollziehen und wichtige Informationen festzuhalten.

Sie sind nicht allein

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr) erreichbar und berät vertraulich zu Fragen rund um Behandlung, Rechte und mögliche Fehler. Weitere Informationen und Unterstützungsangebote finden Sie auch auf mehr-patientensicherheit.de.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 80+ Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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