2025-357
falsche Diagnose durch örtlichen Urologen
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Vor einigen Jahren habe ich mit Mitte 60 einen Blasentumor erlitten. Ab da befand ich mich in Behandlung bei einem Urologen, da ich intermittierend Blut im Urin hatte, aber keine Schmerzen beim Wasserlassen. Dieser fertigte zunächst eine Sono der Blase an, konnte jedoch noch keinen Tumor erkennen. Da ich früher öfters Blasenentzündung gehabt hatte, war der Urologe der Meinung, dass dies wieder der Fall wäre und verschrieb mehrfach Antibiotika. Diese halfen natürlich nicht. Eine Blasenspiegelung führte er nicht durch. Dann habe ich mich dann um einen Termin bei einer anderen urologischen Praxis bemüht, wo ich erst für für Monate später einen Termin erhalten habe. Ich habe vorher dort Urin abgeben dürfen,der deutlich rot wegen Blut gefärbt war. Trotzdem wurde mein Termin zur Untersuchung nicht vorverlegt. Ich bin dann zu meinem Hausarzt, der eine Sono der Blase vornahm und mir erklärte, dass da etwas vorhanden sei, was nicht hingehörte. Er machte für mich sofort einen Termin bei einem ihm bekannten Urologen und schickte mich mit einem Foto der Sono eine Stunde später dorthin. Dort wurde ich sofort untersucht und vom Urologen ein OP-Termin im Krankenhaus für mich vereinbart. Es wurde dort meine Blase zweimal ausgeschabt. Glücklicherweise war der Tumor noch nicht durch die Blasenwand durchgebrochen und hatte noch nicht gestreut. Dies hätte aber in dem halben Jahr der Nichtbehandlung durchaus passieren können. Danach erfolgte die BCG-Therapie beim Urologen nebst wiederkehrenden Blasenspiegelungen und seitdem ist kein Rezidiv mehr aufgetreten.
Blut im Urin ist ein Symptom, das viele verschiedene Ursachen haben kann – und das manchmal über längere Zeit bestehen bleibt, bevor die eigentliche Ursache gefunden wird. Wenn ein solches Symptom wiederholt auftritt und auf eine Behandlung nicht anspricht, kann das für Betroffene sehr belastend und verunsichernd sein.
Blutiger Urin ohne Schmerzen beim Wasserlassen und Blutiger Urin mit Schmerzen beim Wasserlassen können auf sehr unterschiedliche Erkrankungen hinweisen. Blut im Urin ohne Schmerzen – medizinisch als schmerzlose Hämaturie bezeichnet – gilt als ein Warnsignal, das weiterführende Untersuchungen nahelegt. Dazu gehört unter anderem die Blasenspiegelung (Zystoskopie), bei der das Innere der Blase mit einer kleinen Kamera direkt begutachtet werden kann.
Wer wiederholt Blut im Urin bemerkt und keine Besserung erlebt, hat verschiedene Möglichkeiten, aktiv zur eigenen Abklärung beizutragen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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