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2026-184

Hüft Tep Oberschenkelknochen gerissen

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Fallbeschreibung:

Hüftprothese: Oberschenkelfraktur nach TEP-Operation

Nach meiner Hüftgelenk OP und anschließender dreiwöchigen Reha wurde festgestellt, dass die Hüftprothese durch einen Längsriss/Fraktur des Oberschenkelknochens abgesunken war. Eine erneute Operation wurde notwendig, bei der der Knochen mit 4 Titandrähten stabilisiert wurde. 6 Wochen Nullbelastung war notwendig, damit der Knochen heilen kann. Und es dauert danach noch einmal 4 Wochen bis eine erneute Reha beginnen kann. Das war eine enorme psychische Belastung auch seitens einer Angehörigen, die mich von morgens bis abends betreuen musste, von den heftigen Schmerzen einmal ganz abgesehen. So einfach, wie eine Hüftoperation immer dargestellt wird, ist sie leider nicht und man sollte sich sehr gut überlegen, ob man sich dafür entscheidet.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Die Rehaeinrichtung hatte meine Schmerzen nicht ernstgenommen, immer nur mit dem Hinweis, ich solle Geduld haben. Hätte man das früher erkannt, wäre die Prothese vielleicht nicht abgesunken.

Verbesserungsvorschläge:

Ärzte in einer orthopädischen Reha sollten für solche Fälle besser geschult werden.

Weitere Infos:

Ich würde mir wünschen, dass Krankenhäuser nicht nur nach Fallzahlen beurteilt werden, damit man nicht möglichst viele Patienten operiert, sondern Patienten auch gute Alternativen zu einer OP aufgezeigt bekommen. Das war bei mir leider nicht so und im Nachhinein würde ich mich nicht mehr für eine Op entscheiden.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Hüftoperation – also der Einbau einer künstlichen Hüfte, auch Hüftendoprothese oder kurz Hüft-TEP genannt – gilt als häufiger Eingriff, doch das bedeutet nicht, dass er immer komplikationslos verläuft. Manche Betroffene erleben schwerwiegende Folgen wie einen Knochenbruch rund um die Prothese (Fraktur), der weitere Operationen und eine deutlich verlängerte Genesungszeit notwendig machen kann – verbunden mit erheblichen körperlichen Schmerzen und einer großen psychischen Belastung, die oft auch Angehörige trifft.

Anhaltende oder zunehmende Schmerzen nach einer Hüftoperation können verschiedene Ursachen haben – von normalen Heilungsschmerzen bis hin zu Hinweisen auf Komplikationen. Dass solche Beschwerden in einer Rehaklinik nicht sofort weiter untersucht werden, ist eine Situation, die Betroffene vor große Schwierigkeiten stellt.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer sich nach einer Hüftoperation in der Reha befindet und unsicher ist, ob Schmerzen zum normalen Heilungsverlauf gehören, hat verschiedene Möglichkeiten, aktiv nachzufragen.

  • Es ist möglich, das Behandlungsteam gezielt zu fragen, ab wann Schmerzen als Warnsignal gelten – zum Beispiel: „Was sind für Sie Zeichen, dass die Schmerzen nicht mehr zum normalen Heilungsverlauf gehören?“ – und sich die Antwort notieren zu lassen.
  • Schmerzen lassen sich in einem kurzen persönlichen Tagebuch dokumentieren – mit Datum, Stärke auf einer Skala von 0 bis 10 und einer kurzen Beschreibung. Das kann helfen, Veränderungen im Verlauf sichtbar zu machen und dem ärztlichen Personal konkret zu schildern.
  • Wenn Beschwerden trotz mehrfacher Nachfrage nicht ernstgenommen werden, ist es möglich, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen – auch während eines stationären Rehaaufenthalts. Der Hinweis „Ich möchte gerne eine konsiliarische Untersuchung – also eine Zweitmeinung durch einen anderen Arzt – beantragen“ ist ein legitimes Anliegen.
  • Angehörige oder Begleitpersonen können in solchen Situationen eine wichtige Rolle übernehmen: Sie können Beobachtungen schildern, bei Gesprächen dabei sein und gemeinsam mit der betroffenen Person nachfragen.

Worauf Sie achten können

  • Vor einer geplanten Operation – also einem nicht dringlichen Eingriff – ist es möglich, gezielt nach Behandlungsalternativen zu fragen und sich Zeit für die Entscheidung zu nehmen.
  • Es lohnt sich, vor der Reha zu erfragen, wie das Team mit unerwarteten Komplikationen umgeht und welche diagnostischen Möglichkeiten (z. B. Röntgen) vor Ort vorhanden sind.
  • Bei anhaltenden oder stärker werdenden Schmerzen kann es helfen, konkret eine bildgebende Untersuchung – also zum Beispiel ein Röntgenbild – anzusprechen, um die Ursache abzuklären.
  • Nach einer Hüftoperation ist es möglich, sich bereits im Krankenhaus nach typischen Warnsignalen zu erkundigen, auf die in der Reha geachtet werden sollte – und diese Information schriftlich mitzunehmen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Rehaeinrichtung, stationär, Krankenhaus
Geschlecht: weiblich

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