2025-121
Vernachlässigung und fehlende Versorgung in Klinik
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Meine Bekannte ist im Krankenhaus und wird falsch behandelt und ruft um Hilfe. Hier ihre Nachricht:
Sehr geehrter Herr Dr. xxx,
ich wende mich heute in großer Verzweiflung an Sie. Ich bin derzeit Klinik xxx untergebracht – jedoch nicht versorgt, sondern vernachlässigt. Seit Sonntag liegt mein Blutzuckerwert konstant über 250 mg/dl,sogar bei über 300 mg/dl. Trotzdem wird dies von den behandelnden Ärzt*innen als „normal“ abgetan. Ich bin Typ-1-Diabetikerin und weiß, dass diese Werte keinesfalls akzeptabel oder stabil sind.
Statt mir zu helfen, werde ich ignoriert, falsch ernährt (obwohl ich Vegetarierin bin), und erhalte eine Medikation, die meinen Zustand nicht verbessert, sondern verschlechtert.
Ich bitte Sie inständig um Hilfe, eine fachärztliche Überprüfung meines Zustandes – und vor allem um Menschlichkeit. Ich habe Angst, ich bin erschöpft und fühle mich allein gelassen in einer Situation, die medizinisch wie menschlich nicht tragbar ist.
Ihr wurde wohl auch das Insulin weggenommen. Niemand hört ihr zu und sie ist verzweifelt und weiss nicht mehr, an wen sie sich wenden soll.
Ich kann nicht helfen, da ich nicht mit ihr verwandt bin und weit weg wohne.
Mit freundlichen Grüßen
Wenn jemand im Krankenhaus das Gefühl hat, dass seine Beschwerden nicht ernst genommen werden, kann das sehr belastend sein – sowohl für die betroffene Person selbst als auch für nahestehende Menschen, die helfen möchten, aber nicht vor Ort sind. Besonders bei einer vorbestehenden Erkrankung wie Typ-1-Diabetes – einer Form von Zuckerkrankheit, bei der der Körper kein eigenes Insulin mehr produziert und dauerhaft auf eine genaue Dosierung angewiesen ist – können anhaltend erhöhte Blutzuckerwerte eine ernsthafte medizinische Situation darstellen.
In einer solchen Lage ist es für die betroffene Person oft schwer, sich Gehör zu verschaffen – und für Begleitpersonen oder Bekannte, von außen wirkungsvoll zu unterstützen. Das ist wichtig anzuerkennen: Die Möglichkeiten zum Eingreifen sind in dieser Situation real begrenzt, insbesondere wenn man nicht vor Ort ist und keine rechtliche Vertretung hat.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 berät kostenlos und vertraulich – auch Angehörige und Bekannte, die für eine betroffene Person Unterstützung suchen. Weitere Informationen und Berichte aus ähnlichen Situationen finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team