2025-224
Hygienebedingungen und unzureichende Ausstattung
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Zuerst:
Zuweisung eines Zweibettzimmers mit verdreckter Dusche und fäkalienangetrockneter Toilettenschüssel sowie in zwei scharfkantige Teile zerbrochenen Toilettendeckels.
Nach anhaltenden Einwänden:
Wechsel in anderes Zweibettzimmer, dort bettlägerige und einkotende Mitpatientin. Da in den Zimmern dieses Krankenhauses keine Möglichkeit zur Lüftung besteht, war dem Gestank, insbesondere bei den Säuberungen der Frau, nicht zu entkommen. Das Pflegepersonal behalf sich notgedrungen mit einigen Raumspray-Stößen.
Ein Krankenhausaufenthalt ist für viele Menschen eine belastende Situation – und es ist verständlich, wenn Mängel in der unmittelbaren Umgebung diese Belastung noch verstärken. Der vorliegende Fall zeigt, dass Hygienemängel und schwierige Zimmerbedingungen vorkommen können und dass Betroffene sich in solchen Momenten oft allein mit ihrer Situation fühlen.
Die Patientin war zunächst einem Zimmer mit sichtbaren Hygienemängeln zugewiesen worden. Erst nach wiederholten Einwänden und schließlich auf Initiative eines Therapeuten wurde ein Zimmerwechsel möglich. Das zweite Zimmer brachte eine andere Herausforderung: Die Mitpatientin war bettlägerig und auf intensive pflegerische Versorgung angewiesen, während gleichzeitig keine ausreichende Belüftung des Raumes möglich war. Die fachliche Versorgung durch den Atemtherapeuten selbst war sorgfältig und kompetent.
Wer während eines Krankenhausaufenthalts Mängel bemerkt, hat verschiedene Möglichkeiten, diese anzusprechen – auch als ältere oder geschwächte Person.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Eine defekte Rufanlage zwang einen bettlägerigen Patienten, die Polizei zu rufen. Was dieser CIRS-Fall über Patientensicherheit lehrt.
Fall lesen →Ein Patient berichtet von harter Matratze, fehlendem Sitzkomfort und unzureichender Betreuung in der Reha – mit dauerhaften Schmerzfolgen.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
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