2024-138
Flüssigkeit intravenös trotz Herz- und Niereninsufizienz
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Meine Mutter wurde mit schwerer Herz- und Niereninsufizienz ins Krankenhaus eingeliefert und hatte keine Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen. Sie erhielt trotz Insufizienz Literweise Flüssigkeit IV. Innerhalb weniger Tage, hatte sie ca. 10 kg Wassereinlagerungen im Körper und den Beinen. Weder der Chefarzt noch andere Ärzte haben die etwas gegen die Wassereinlagerungen unternommen. Letztendlich ist meine Mutter ca. 3 Wochen später verstorben.
Der Verlust eines geliebten Menschen ist schmerzhaft – und wenn dabei der Eindruck entsteht, dass medizinische Entscheidungen den Zustand verschlechtert haben könnten, ist das eine besonders schwere Last. Dieser Fall zeigt, wie komplex die Behandlung von Patient:innen mit gleichzeitiger Herz- und Niereninsuffizienz (das bedeutet: beide Organe arbeiten nicht mehr ausreichend) ist – und wie wichtig eine engmaschige Überwachung dabei sein kann.
Bei einer bestehenden Herz- und Niereninsuffizienz kann der Körper überschüssige Flüssigkeit nicht gut ausscheiden. Flüssigkeit, die über eine Vene (intravenös, kurz: IV) verabreicht wird, kann sich dann im Gewebe ansammeln – sogenannte Ödeme (Wassereinlagerungen). In einer Situation wie dieser hatte die betroffene Person selbst keinen realistischen Spielraum, aktiv einzugreifen. Das ist wichtig anzuerkennen. Umso mehr können Angehörige in solchen Momenten eine wichtige Rolle spielen.
Wenn ein nahestehender Mensch mit schwerer Vorerkrankung ins Krankenhaus kommt, kann es helfen, frühzeitig als Ansprechperson sichtbar zu werden und Informationen gezielt einzubringen:
Wenn Sie nach einem belastenden Krankenhausaufenthalt Fragen haben oder Unterstützung suchen, steht Ihnen die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos zur Verfügung. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie eigene Erfahrungen anonym berichten und damit dazu beitragen, die Versorgung für andere zu verbessern.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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