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2024-069

Untersuchung nur oberflächlich – Diagnose nicht erstellt

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Fallbeschreibung:

Beckenringfraktur spät erkannt: Diagnostik verzögert

Ich habe mich bei Orthopäden mit sehr starken Schmerzen in der Leistengegend vorgestellt.
War insgesamt 4x bei…
Nur oberflächlich Hüfte untersucht.
Kein Röntgen auch nach 4 Besuchen nicht.
Wollt nur MRT haben ( ich habe einen Schrittmacher gestaltet sich schwierig)
CT und Röntgen wurde für zu ungenau entschieden/ verweigert.

Nach einem Wechsel zu anderen Ärzten wurde mit Röntgenbildern eine 3fache Beckenringfraktur festgestellt.

Nun inzwischen nach mehreren Monaten ohne Operation kann ich langsam Physiotherapie machen.
Die Schmerzhafte Zeit nehme ich wirklich sehr übel
Ein persönliches Gespräch wurde mit Ausreden von ihr abgetan…

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Behandlung

Verbesserungsvorschläge:

Besser auf Symptome und Beschwerden eingehen. Patient ernst nehmen

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Anhaltende, starke Schmerzen sind belastend – körperlich und seelisch. Wenn trotz mehrerer Arztbesuche keine klärende Untersuchung erfolgt und die Ursache lange unbekannt bleibt, ist das eine außerordentlich schwere Situation, die zermürbt und das Vertrauen in die Versorgung erschüttern kann.

In diesem Fall wurde bei einer Patientin trotz vier Besuchen in einer orthopädischen Praxis und starken Schmerzen in der Leistengegend weder eine Röntgenaufnahme noch eine Computertomografie (CT) durchgeführt. Ein MRT (Magnetresonanztomografie) war wegen eines vorhandenen Herzschrittmachers nicht ohne Weiteres möglich. Erst nach einem Wechsel zu einer anderen Praxis zeigte eine Röntgenuntersuchung eine dreifache Beckenringfraktur – einen Knochenbruch, der gleich drei Stellen des Beckenrings betrifft. Die monatelange Verzögerung bis zur richtigen Diagnose war mit erheblichen Schmerzen und Einschränkungen verbunden.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wenn Beschwerden trotz mehrerer Besuche ungeklärt bleiben, gibt es Möglichkeiten, die eigene Situation aktiv zu gestalten.

  • Eine zweite ärztliche Meinung einzuholen ist jederzeit möglich und legitim – unabhängig davon, wie viele Besuche bereits stattgefunden haben. Ein Wechsel zu einer anderen Praxis oder Fachrichtung kann neue diagnostische Wege eröffnen.
  • Es kann hilfreich sein, die eigene Krankengeschichte in Kurzform schriftlich zusammenzufassen und mitzubringen – inklusive der Dauer der Beschwerden, ihrer Stärke und bisheriger Befunde. Ein Beispiel für einen Einstieg: „Ich habe seit [Zeitraum] Schmerzen der Stärke [Zahl auf einer Skala von 1–10]. Bisher wurde Folgendes untersucht: …“
  • Wenn ein MRT aufgrund eines Herzschrittmachers nicht möglich ist, kann es sinnvoll sein, gezielt nach Alternativen wie CT oder Röntgen zu fragen und sich die Gründe für eine eventuelle Ablehnung erläutern zu lassen. Manche neueren Schrittmachermodelle sind MRT-tauglich – auch das lässt sich beim kardiologischen Fachpersonal erfragen.
  • Wer das Gefühl hat, dass ein Gespräch abgeblockt oder nicht ernst genommen wird, kann den Wunsch nach einem ausführlichen Gespräch konkret einfordern – zum Beispiel mit dem Satz: „Ich würde gerne verstehen, warum diese Untersuchung nicht infrage kommt. Können wir dafür einen eigenen Termin vereinbaren?“

Worauf Sie achten können

  • Halten Sie Ihre Symptome, deren Verlauf und bisherige Untersuchungsergebnisse schriftlich fest – das erleichtert den Überblick und die Kommunikation bei jedem neuen Termin.
  • Bleiben verstarken Schmerzen über mehrere Wochen ungeklärt, ist eine zweite ärztliche Meinung eine sinnvolle Option – auch in einer anderen Fachrichtung.
  • Bei vorhandenen Implantaten wie einem Herzschrittmacher lohnt es sich, vorab zu klären, welche Bildgebungsverfahren (Röntgen, CT, MRT) im konkreten Fall möglich und geeignet sind.
  • Eine Begleitperson kann helfen, Informationen im Gespräch aufzunehmen, Fragen zu stellen und die eigene Wahrnehmung zu bestätigen – das ist besonders in belastenden Situationen wertvoll.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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