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2024-1085

Es geht auch ohne Bypass

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Fallbeschreibung:

Stents statt Bypass: Alternative Behandlung bei Herzerkrankung

Diagnose durch den behandelnden Kardiologen: Es sind mindestens 2 Bypässse unbedingt notwendig.

Ich habe aber zur Stabilisierung meiner Wirbelsäule (5 Brustwirbel) 2 Implantate (Unfall) und bin an Morbus Becchterew (Wirbelsäulenversteifung) erkrankt.

Also einer Öffnung meiner Wirbelsäule konnte meinerseits nicht zugestimmt werden. Mir wurden durch einen Prof. in einem Krankenhaus in 3 Behandlungen 8 Stents gesetzt.

Mir konnte ohne Bypässe geholfen werden. DANKE

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was hier gut gelaufen ist

Dieser Bericht zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, die eigene Krankengeschichte in ein Gespräch einzubringen – und wie viel eine zweite medizinische Meinung bewirken kann. Ein älterer Patient mit einer komplexen Vorerkrankung und Implantaten an der Wirbelsäule stand vor einer Empfehlung, die für ihn aus medizinischen Gründen nicht in Frage kam. Durch das Einbringen seiner individuellen Situation und die Suche nach einer alternativen Behandlungsmöglichkeit konnte ihm schließlich mit einem anderen Verfahren – der Versorgung mit sogenannten Stents (kleine Gefäßstützen, die verengte Blutgefäße offenhalten) – wirksam geholfen werden.

Wie Sie ähnlich gute Bedingungen aktiv herbeiführen können

  • Wenn eine empfohlene Behandlung aufgrund persönlicher Vorerkrankungen, Implantate oder körperlicher Einschränkungen nicht möglich oder nicht gewünscht ist, kann es sich lohnen, dies klar und konkret anzusprechen – zum Beispiel: „Ich habe Implantate an der Wirbelsäule und kann einer Operation in diesem Bereich nicht zustimmen. Gibt es eine andere Möglichkeit?“
  • Eine zweite Meinung einzuholen ist in der Medizin jederzeit möglich und legitim. Gerade bei größeren Eingriffen wie einer Bypass-Operation kann eine weitere Fachperson neue Behandlungswege aufzeigen.
  • Alle relevanten Vorerkrankungen, Implantate und früheren Behandlungen lassen sich in einem kurzen persönlichen Dokument festhalten – das erleichtert die Kommunikation, besonders wenn mehrere Fachrichtungen beteiligt sind.
  • Angehörige oder eine Vertrauensperson können bei Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten dabei sein, um wichtige Informationen gemeinsam aufzunehmen und Rückfragen zu unterstützen.

Daran erkennen Sie gute Versorgung

  • Ärztinnen und Ärzte nehmen Ihre persönlichen Einschränkungen und Vorerkrankungen ernst und beziehen sie in die Behandlungsplanung ein.
  • Auf Ihre Bedenken wird eingegangen – und es werden, wenn möglich, Alternativen geprüft und erklärt.
  • Die Behandlung wird erst begonnen, wenn Sie ausreichend informiert wurden und zugestimmt haben.
  • Bei komplexen Fällen wird gegebenenfalls eine spezialisierte Fachperson oder eine andere Einrichtung hinzugezogen.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Positive Erfahrungen wie diese sind wertvoll – sie zeigen, was in der Versorgung gut funktionieren kann, und können anderen Betroffenen Mut machen. Auf mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, eigene Erlebnisse anonym zu berichten und damit zur Verbesserung der Patientensicherheit beizutragen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 80+ Jahre
Art der Einrichtung:sonstiger Bereich, Krankenhaus, Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: männlich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,

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