2024-1574
Nerv bei Hüft-OP verletzt
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Obwohl Chirurg langjährige Erfahrung hat, ist es halt Pech. Nerv kann nachwachsen; 6 bis 12 Monate wenn ich Glück habe.
Oberschenkel fühlt sich taub/pelzig an. Kein Interesse des Chirurgen an weiterem Verlauf. Geplanter Narkosearzt am OP Tag ersetzt. Geplanten Chirurg am OP Tag nicht gesehen. Bleibt ungutes Gefühl.
Eine Operation wie der Ersatz eines Hüftgelenks ist ein großer Eingriff – und es ist verständlich, wenn Betroffene danach mit Unsicherheit und offenen Fragen zurückbleiben. Wenn sich nach einem solchen Eingriff ein Taubheitsgefühl am Oberschenkel zeigt und gleichzeitig das Gefühl entsteht, dass niemand den weiteren Verlauf aufmerksam begleitet, kann das belastend sein.
Bei Hüftoperationen besteht ein bekanntes, seltenes Risiko, dass nahe liegende Nerven vorübergehend in Mitleidenschaft gezogen werden. Nerven können sich erholen – das kann allerdings Monate dauern. Darüber hinaus kommt es im Klinikalltag vor, dass geplantes Personal kurzfristig wechselt; wer tatsächlich operiert hat, ist für die spätere Nachsorge und Dokumentation dennoch eine relevante Information.
Für Menschen, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden oder eine Operation planen, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv Orientierung zu gewinnen.
Wenn Sie nach einem Eingriff ein ungutes Gefühl haben oder das Gespräch mit den Behandelnden nicht weiterführt, kann die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos und neutral beraten – erreichbar unter 0800 011 77 22. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen anonym zu melden, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein CIRS-Fall zeigt: Knieoperation ohne Sichtung der MRT-Bilder führte zu Narben, Verzögerungen und dauerhaften Beschwerden. Was daraus zu lernen ist.
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Fall lesen →Ein Patient schildert schwere Komplikationen nach TIPS-Anlage: Blutungen, Reanimation und dauerhafte Gallengangsschädigung. Ein wichtiger Fall für die Patientensicherheit.
Fall lesen →Nach einer Wirbelkanal-Operation blieben die Beschwerden – ein CIRS-Fall über unvollständige OP, Dura-Verletzung und bleibende Taubheit im Fuß.
Fall lesen →Ein Patient zweifelt, ob seine Dickdarm-Teilentfernung nötig war. Konservative Optionen wurden erst nach der OP besprochen. Ein CIRS-Fall zur Aufklärung.
Fall lesen →Ein Patient erlebte während einer Handgelenk-OP Schmerzen wach mit – weil der Venenzugang verrutschte. Was passierte und was daraus gelernt werden kann.
Fall lesen →Nach dem Wechsel einer entzündeten Hüftprothese trat eine schwere Beinlähmung auf. Ein CIRS-Fall über operative Risiken und ihre Folgen.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Komplikationen bei einer Gebärmutterspiegelung hatten schwere Folgen – Uterusperforation, Kehlkopfschaden und unerfüllter Kinderwunsch.
Fall lesen →Hüftbruch nach Sturz: mangelnde Schmerztherapie, Schraubenfehler, Re-Operationen und widersprüchliche Infos – ein Patientenbericht aus der CIRS-Datenbank.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie eine Wahl der OP-Methode bei Speiseröhrenkrebs zu schweren Komplikationen führte – mit fast 11 Wochen Krankenhausaufenthalt.
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Die Betriebskrankenkassen:
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