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2024-1288

Schlecht Aufgeklärt und Fehlbehandlung

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Fallbeschreibung:

Schulterinstabilität: Verzögerte Diagnose und Fehlbehandlung

Ich bin auf meinen ausgestreckten Arm gestürzt und danach ist meine Schulter luxiert und von alleine reingegangen, am nächsten Tag war ich bei der Notaufnahme und hab
das untersuchen lassen, es wurde festgestellt, das ich gerissene Fasern habe und ich musste es einfach abheilen lassen.
2 Monate später ist meine Schulter am Boxautomaten wieder rausgegangen und nach 5 Sekunden erst wieder reingegangen, deswegen war ich danach beim Orthopäden.
Nach 3 Monaten kam das MRT beim Arzt und ich war beim besprechen.
Der Arzt hat mir gesagt, dass ich eine überreizte Schulter habe und ich keinen Sport machen soll für 6-8 Wochen und wenn es nicht besser wird, muss ich wieder zum Arzt.
10 Wochen vergingen und ich war wieder da.
Diesmal hieß es, dass er mir nicht weiterhelfen könnte und er empfiehlt mir eine Reha oder Physiotherapie.
Danach ungefähr 3 Wochen später war ich bei der Sportphysio.
Ich zahlte die ersten 2 Sitzungen selbst da ich kein Rezept hatte, 110€.
Extrem teuer, ich wusste aber nicht wieviel das kostet normalerweise.
Wurde mir gesagt, ich habe eine instabile Schulter und soll trainieren.
Ich befolgte alles was mir der Physio sagte.
Ich fing mit Krafttraining an und in 1,5 monaten auch wieder mit Boxen.
Beim Boxen flog meine schulter mehrmals raus.
Ich bin dennoch zur Therapie gegangen und habe Bescheid gesagt
Danach machte ich Pause 2 Wochen.
Und die therapie ging weiter.
Mit jeder Sitzung wurde nur unnötige Übungen gemacht, die alles verschlechtert haben.
Ich sagte, dass meine Schmerzen kaum verschwinden und deswegen hat man mir Massagen und komische kurzzeitige Behandlung gegeben die nur 1 Stunde hielten.
Ich hatte ein rezept für 6 Sitzungen, für 188€ insgesamt 8 Sitzungen, 2 selbstgezahlt danach machte ich noch 3 Sitzungen mit 26,50€ Gebühren.
In den letzen 4 Sitzungen hatte ich einen unfähigeren und uninformierteren Therapeuten, der mir Übungen zeigte, die alles schlechter gemacht haben.
Bis es zur letzen Sitzung kam.
Dort musste ich eine selbstausgedachte Übung machen, die sehr komisch war.
Meine schulter ist kurz rausgekommen dabei und ich hatte dolle Schmerzen.
Danach wurde ich erstmal nach der Bezahlung gefragt.
Und mir wurde gesagt, ich solle mal zum Orthopäden gehen.
Dies tat ich erst später, da ich mein Vertrauen in die Ärzte verloren habe.
Der neue und aktuelle arzt ist toll.
Hatte mir etwas Klarheit verschafft, ich hatte mehrere Luxationen und das sieht man auf dem Röntgenbild.
Danach war ich beim MRT.
Und 2 Monate nach dem ersten Termin war die Besprechung.
Ich hatte eine Sehnenentzündung und eine Schädigung des Bewegungsapparats.
Mir wurde gesagt, ich darf kein Sport machen und ich habe die Möglichkeit mir Hyaloroninjektionen zu geben.
Ich habe jetzt vor Kurzem dann eine neue physiotherapeutische Einrichtung gefunden.
Diese gingen viel besser vor und da erkannte ich, dass ich eine Falschbehandlung hatte.
Da ich Schmerzen hatte und vorallem psychisch einen Schaden erlitt.
Es ist am Ende doch noch gut gegangen, aber es hätte sehr wahrscheinlich mit einem Sehnenriss geendet, was meine sportlichen Ziele und auch die Fähigkeit zu Arbeiten hätte nehmen könnten

Gut gelaufen:

Die Manipulation und das Geld verdienen an mir

Schlecht gelaufen:

Die Aufklärung der erste Orthopäde hat mir nicht erklärt, was mit mir los ist. der Therapeut oder eher gesagt die zwei Therapeuten haben nicht richtig zugehört und mir somit eine falsche Diagnose gegeben. ebenso haben die beiden sich garnicht abgesprochen über mein komplexen Fall ich musste dem zweiten therapeuten erklären was ich habe und etc also so wie man es bei der ersten Behandlung immer macht.

Verbesserungsvorschläge:

alle von den genannten leuten, die mich falsch behandelten, sollten nicht nur auf das Geld aus sein sondern auch ihren job machen und gut zuhören

Weitere Infos:

ich möchte Schadensersatz erhalten für die Fehlbehandlung und werde in naher Zukunft dann nach Hilfe suchen und ich danke ihnen fürs lesen

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Schulterverletzung, die immer wieder auftritt und mit anhaltenden Schmerzen verbunden ist, kann körperlich wie psychisch sehr belastend sein. Wenn Betroffene das Gefühl haben, dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen werden oder sich trotz Behandlung verschlechtern, ist das eine schwierige und zermürbende Erfahrung.

Bei einer instabilen Schulter – das bedeutet, das Schultergelenk springt wiederholt aus der Pfanne (medizinisch: Luxation) – ist eine genaue Diagnose und eine darauf abgestimmte Behandlung besonders wichtig. Wenn Befunde nicht vollständig erklärt werden oder Behandelnde untereinander nicht abgesprochen sind, kann dies dazu führen, dass eine Verletzung länger andauert oder sich verschlimmert, als nötig wäre.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer in einer ähnlichen Situation ist, kann verschiedene Wege nutzen, um aktiv an der eigenen Versorgung mitzuwirken.

  • Es ist möglich, beim Arzt oder bei der Ärztin gezielt nachzufragen, was der Befund konkret bedeutet – zum Beispiel: „Können Sie mir erklären, was auf dem MRT-Bild genau zu sehen ist und was das für meinen Alltag bedeutet?“ Eine verständliche Erklärung ist ein berechtigtes Anliegen.
  • Wenn Schmerzen während einer Physiotherapie-Übung auftreten oder sich nach mehreren Sitzungen deutlich verschlechtern, kann man das direkt ansprechen und um eine Anpassung des Behandlungsplans bitten. Ein Hinweis wie „Diese Übung macht mir starke Schmerzen – kann das so stimmen?“ ist hierbei hilfreich.
  • Bei einem Wechsel zwischen verschiedenen Therapeutinnen und Therapeuten ist es möglich, ausdrücklich darum zu bitten, dass der neue Behandler die bisherigen Unterlagen und Notizen kennt – damit man nicht alles von vorne erklären muss.
  • Wenn sich eine Behandlung nicht stimmig anfühlt oder Zweifel entstehen, kann eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt oder einer anderen Ärztin eingeholt werden. Das ist medizinisch üblich und steht jedem zu.

Worauf Sie achten können

  • Befunde wie MRT-Ergebnisse oder Röntgenbilder können Sie sich erläutern lassen – einschließlich der Frage, welche Sportarten oder Belastungen im Moment geeignet sind und welche nicht.
  • Wenn zwischen Diagnose und Behandlungsbeginn viel Zeit vergeht oder unklar ist, wer den Fall koordiniert, ist es möglich, aktiv nach einer Ansprechperson zu fragen, die den Überblick behält.
  • Selbst bezahlte Behandlungskosten, Rezepte und Diagnosen lassen sich schriftlich festhalten oder aufbewahren – das kann helfen, den eigenen Behandlungsverlauf nachvollziehbar zu machen.
  • Wenn rechtliche Schritte oder eine Beratung zu möglichem Schadensersatz in Betracht kommen, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlose Erstorientierung an – erreichbar unter 0800 011 77 22 (gebührenfrei).

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: keine Angabe
Alter: 15-29 Jahre
Art der Einrichtung:Therapeutische Einrichtung (Physio-, Ergo-, Logotherapie, Hebammenhilfe etc.), Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: männlich

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Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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