2025-011
Falsche Diagnose und Behandlung: Gallensteine bei Ultraschalluntersuchung nicht erkannt
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Ich wurde mitten in der Nacht mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme eins Krankenhausen eingeliefert. Grund dafür waren extreme Schmerzen im Oberbauch, die bis zur Bewusstseinsstörung von mir geführt haben.
In der Notaufnahme wurde ich umgehend von pflegerischem und ärztlichen Personal mit Schmerzmitteln versorgt. Trotz meiner angegebenen Nierenerkrankung und der daraus resultierenden Dialysepflichtigkeit, konnte der Assistenzarzt meine logischerweise schlechten Nierenwerte im Blut nicht richtig einordnen.
Auch die Bauchspreicheldrüsenwerte wurden aus dem gleichen Grund fehlerhaft interpretiert. Dem Arzt fehlte das fachliche Wissen im Umgang mit nephrologischen Patienten. Bei der Ultraschalluntersuchung wurden die Gallensteine nicht erkannt. Ich wurde mit einem Rezept für Antibiotika nach Hause geschickt.
In der Apotheke erklärte man mir, dass es dieses Medikament schon länger nicht mehr auf dem Markt sei und dieses Rezept somit nicht einzulösen sei. Nach Rücksprache mit meinen Nephrolgen waren alle Blutwerte völlig in Ordnung.
Erst als ich auf eigenen Wunsch in einen Gastroenterologen in einem anderen Krankenhaus aufsuchte, wurden Gallensteine und eine stark entzündete Gallenblase diagnostiziert. Eine zeitnahe OP war notwendig. In der Zwischenzeit war ich 2 weitere Male wegen starker Schmerzen in die Notaufnahme eingeliefert worden. Wäre beim ersten Mal eine richtige Diagnose und eine richtige Behandlung erfolgt, wäre das wahrscheinlich nötig gewesen und hätte mir viel erspart.
Starke Bauchschmerzen, die mitten in der Nacht einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen, sind eine ernsthafte und belastende Erfahrung. Wenn trotz dieser Situation keine eindeutige Diagnose gestellt wird und die Beschwerden danach anhalten, ist das für Betroffene mit erheblichem Leidensdruck verbunden.
Notaufnahmen sind komplexe Umgebungen, in denen Ärztinnen und Ärzte unter Zeitdruck und oft mit unvollständigen Informationen arbeiten. Bestehende Erkrankungen – wie eine Nierenerkrankung mit Dialysepflichtigkeit (das bedeutet: die Nieren funktionieren nicht mehr ausreichend, sodass das Blut regelmäßig maschinell gereinigt werden muss) – können dazu führen, dass Laborwerte anders zu bewerten sind als bei Menschen ohne diese Vorerkrankung. Solches Spezialwissen ist nicht bei jeder behandelnden Person gleichermaßen vorhanden.
Wer eine bekannte Vorerkrankung hat, kann durch gezielte Informationen dazu beitragen, dass das Behandlungsteam einen besseren Überblick bekommt.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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