Meine 82-jaehrige Mutter ist im Sommer 2025, nachdem sie 3-4 Wochen zuvor starken Husten hatte, an einem Infekt mit Fieber und starkem Schüttelfrost erkrankt. Ich habe täglich in der Hausarztpraxis angerufen und um einen Hausbesuch gebeten. Der Hinweis, dass meine Mutter keine Kraft hat zu kommen, sie zwei künstliche Kniegelenke hat und Z. n. Lungenembolie vor ein paar Jahren, hätte der Praxis ja bekannt sein müssen. Da ich im Infektionsschutz tätig bin, habe ich auch darauf aufmerksam gemacht, dass sich bei älteren Menschen oftmals eine 2te Infektion darauf setzt und meine Mutter ja vor ein paar Wochen erst diesen Infekt mit dem Husten hatte. Die MFA sagte, wegen Fieber kommt der Arzt nicht. Meine Mutter wollte nicht ins Krankenhaus. Am Freitag ging es Ihr so schlecht, dass wir den kassenärztlichen Notdienst um einen Hausbesuch bitten mussten. Man hat uns einen Besuch um 20 Uhr abends versprochen. Es kam kein Arzt. Samstag habe ich erneut 116117 angerufen und gesagt, dass es meiner Mutter immer schlechter geht. Die waren verwundert, das der Arzt nicht da war. Am Vormittag hat sich der diensthabende Arzt gemeldet und sich entschuldigt, es war soviel los. Er könnte erst gegen 15:00 Uhr kommen. Er kam am 15:00 Uhr und hat den Rettungsdienst für die Fahrt ins Krankenhaus gerufen. Der Rettungsdienst brauchte weitere 2-3 Stunden bis er frei war und hat dann abends meine Mutter ins Krankenhaus gefahren.
Die Arzthelferin hat sich bei mit entschuldigt, nachdem meine Mutter aus der Klinik kam. Der Arzt hat wohl nach Rücksprache mit Ihr nach dem Namen meiner Mutter gefragt, den hatte sie aber vergessen (obwohl ich täglich angerufen hatte). Der Hausarzt hätte sonst zurück gerufen da er meine Mutter kennt.
Da die Krankengeschichte erst im Ende 2025 mit Bakterien im Knie und Knietepausbau richtig losgegangen ist, mit zusätzlich weiteren Komplikationen (Entlastung für 7 Wochen mit Zementplombe im Bein und keinem Hinweis der Klinik über Dekubitus Grad 3 am Steiss + in der Reha Patellaluxation, nach Sturz, der von den behandelnden Ärzten nicht entdeckt wurde, obwohl das Bein plötzlich keine Kraft mehr hatte, später kam es dann noch zu einer Perineuslähmung durch den über Wochen abgedrückten Perinaeus. Erst bei der Kontrolle in der operierenden Klinik ist die Luxation der Patella aufgefallen und musste operiert werden. Hätte die Rehaklinik rechtzeitig reagiert hätte sie einfach wieder zurück geschoben werden können). Nach all dem hat der Hausarzt vor lauter schlechtem Gewissen alles für meine Mutter getan.
Dass ich nicht selbst mit dem Arzt tel. sprechen konnte und von der Arzthelferin immer wieder mit den Worten „bei Fieber kommt der Arzt nicht“ abgespeist worden bin.
Siehe oben: Sturz in Rehaklinik mit unzureichender Versorgung/Abklärung danach. Ich habe, nachdem die Patellaluxation festgestellt wurde, den Chefarzt der Rehaklinik angerufen und ihm von der neuen Diagnose erzählt und dass meine Mutter erneut operiert wird berichtet und ihn gebeten, sollte nochmal ein Pat. nach Einbau eines künstlichen Gelenkes stürzten, es doch sinnvoll sei eine Röntgenaufnahme zu machen bzw. Abklärung durch einen Orthopäden. Er hat nur geantwortet, bei Ihnen sei der Fokus bekannt gewesen. Ich habe ihn gefragt, warum mir das bei meinen Besuchen die Ärztin nicht gesagt hat. Ich habe gefragt, ob alles okay ist mit dem Knie, da das Bein nicht mehr so stark wie bei Antritt der geriatrischen Reha war. Der Arzt sagte, im Entlassbrief stehe, dass die Pat. eine Schwäche im Bereich der Patella hat. Meine Mutter dürfte gerne nach der Behandlung im Krankenhaus wieder kommen. Ich habe nur gesagt, dass meine Mutter in diesem Fall unter keinen Umständen nochmals eine Reha machen wird und sie daheim mit KG besser versorgt war und ist
Die Risiken für eine Sepsis bzw. Lungenembolie müssen dem medizinischen Personal näher gebracht werden.
Ich finde es sehr schade, dass sich der Chefarzt der Rehaklinik nicht für die nicht richtige Abklärung nach dem Sturz entschuldigt hat. Er hätte sich eigentlich bedanken müssen über meine Rückmeldung und seine Mitarbeiter ( Ärzte, Physiotherapeuten, Pflegekräfte) nochmal briefen müssen, damit solche Verläufe anderen Patienten erspart bleiben. Auch in der Dokumentation wurde die Beinschwäche nach Sturz nicht erwähnt!
Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Art der Einrichtung:Rehaeinrichtung, Ärztin oder Arzt beim Hausbesuch, Ambulante Praxis, stationär