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2025-282

Beinahe falsche Impfung erhalten

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Fallbeschreibung:

Beinahe-Falschimpfung: Verwechslung in der Reisemedizin

Wir waren wegen geplantem Auslandsaufenthalt zur Impfsprechstunde der Tropenmedizin im örtlichen Krankenhaus. Wir beide erhielten an unterschiedlichen Tagen, unterschiedliche Impfungen. Es waren 1 Arzt und 2 Helferinnen anwesend. Der Arzt hat klare Anweisungen gegeben, jedoch wurde für mich die geplante Impfung meines Partners bereitgelegt, die ich nicht erhalten sollte. Mir ist aufgefallen, dass ich zu viele Impfungen erhalten würde und auch das Etiket kam mir unpassend vor. Auf Nachfrage wurde dies sofort korrigiert. Ich kann nicht beurteilen, ob es dem Arzt eigenständig aufgefallen wäre, sobald er die Impfung hätte durchführen wollen.

Gut gelaufen:

Freundliches, gut beratendes Personal, sofortige Reaktion auf Nachfrage

Schlecht gelaufen:

Die Helferinnen waren hektisch und haben durcheinander gearbeitet, dadurch kam es zur Verwechslung.

Verbesserungsvorschläge:

Helferinnen hätten zB jeder einen Patienten vorbereiten können, oder Pateintenweise hintereinander abarbeiten, statt beide durcheinander. Das hätte Verwechslung vermieden

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Impftermine, bei denen mehrere Personen gleichzeitig vorbereitet werden, können manchmal zu Verwechslungen führen – besonders dann, wenn das Personal unter Zeitdruck arbeitet. Solche Situationen sind keine Seltenheit, und sie zeigen, wie wichtig es ist, dass alle Beteiligten aufmerksam bleiben.

In diesem Fall wurden für zwei Personen unterschiedliche Impfungen an unterschiedlichen Tagen geplant. Bei der Vorbereitung wurde versehentlich das falsche Präparat bereitgelegt. Die betroffene Person bemerkte die Unstimmigkeit – dass es zu viele Impfungen wären und das Etikett nicht zu ihr passte – und sprach dies an. Die Verwechslung wurde daraufhin sofort korrigiert.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer möchte, kann vor und während eines Impftermins selbst zur Sicherheit beitragen – auch ohne medizinisches Fachwissen.

  • Den eigenen Impfplan kennen: Vor dem Termin ist es möglich, sich zu notieren, welche Impfung für einen selbst geplant ist. So lässt sich leichter bemerken, wenn etwas nicht stimmt.
  • Nachfragen, wenn etwas unpassend wirkt: Wer unsicher ist – zum Beispiel weil eine Impfung unbekannt klingt oder die Anzahl der vorbereiteten Spritzen ungewöhnlich erscheint – kann direkt ansprechen: „Können Sie mir kurz erklären, welche Impfung das ist und warum ich sie heute erhalte?“
  • Das Etikett im Blick behalten: Es ist möglich, beim Bereitstellen der Impfung kurz auf den Namen auf der Verpackung oder dem Etikett zu achten – und nachzufragen, wenn er einem unbekannt ist.
  • Gemeinsame Termine koordinieren: Wenn mehrere Personen gemeinsam zur Impfung gehen, kann es hilfreich sein, dem Personal zu Beginn klar mitzuteilen, wer welche Impfung erhalten soll – auch wenn das bereits im System hinterlegt ist.

Worauf Sie achten können

  • Vor der Impfung: Weiß ich, welche Impfung für mich geplant ist – und stimmt das mit dem überein, was das Personal vorbereitet?
  • Stimmt der Name auf dem Etikett oder der Verpackung mit dem überein, was mir der Arzt oder die Ärztin genannt hat?
  • Werde ich zur Sicherheit noch einmal nach meinem Namen und meinem Geburtsdatum gefragt, bevor die Impfung verabreicht wird?
  • Fühle ich mich wohl dabei, Rückfragen zu stellen – und reagiert das Personal offen darauf?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 19-29 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, sonstiger Bereich
Geschlecht: weiblich

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