2024-1282
Mehrfach in der Apotheke falsches Medikament ausgehändigt bekommen
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In einer Apotheke wurde mir jetzt schon das zweite Mal das falsche Medikament gegeben. Beim ersten Mal hat sich die Apotheke Tage später bei mir gemeldet, als der Fehler dort bemerkt wurde. Das zweite Mal habe ich es Zuhause selbst bemerkt.
Als ich den Inhaber darauf angesprochen habe, hat er gesagt das kann passieren, weil die Schrift auf den Rezepten zu klein ist. Statt Hartkapseln retardiert, haben sie mir normale Tabletten gegeben. Wie gesagt, das zweite Mal schon!
Es ist verständlich, dass eine solche Erfahrung Verunsicherung und Frustration auslöst – vor allem, wenn ein Fehler nicht zum ersten Mal auftritt und das Gespräch darüber unbefriedigend verläuft. In Apotheken werden täglich sehr viele Arzneimittel ausgegeben; dabei können Verwechslungen vorkommen, etwa wenn Medikamente ähnliche Namen tragen oder Rezepte schwer lesbar sind. Besonders heikel ist eine solche Verwechslung, wenn es sich – wie hier – um unterschiedliche Darreichungsformen handelt: „Hartkapseln retardiert“ (das heißt: Kapseln, die den Wirkstoff verzögert und gleichmäßig abgeben) und normale Tabletten wirken im Körper unterschiedlich und sind nicht einfach gegeneinander austauschbar.
Die betroffene Patientin hat in diesem Fall selbst etwas sehr Wertvolles getan: Sie hat das Medikament zu Hause mit ihrer Erwartung verglichen und den Fehler erkannt. Dieser aufmerksame Blick lässt sich auch schon direkt in der Apotheke einsetzen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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