2024-1262
Arzt verwechselt Medikament
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Erster Frauenarztbesuch meiner Tochter (16 Jahre). Aufregung pur. Frauenärztin stellt das erste Mal ein Pillen-Rezept zur Verhütung aus (Femoston mini).
Beim Versuch in der 3. Apotheke das Rezept einzulösen, stellt sich durch einen aufmerksamen Apotheker heraus, dass es sich um eine Namensverwechslung auf dem Rezept handelt.
Femoston ist ein Medikament für Frauen in der Menopause und hat keine empfängnisverhütende Wirkung. Schock!!!
Das eigentlich richtige Medikament heißt Femigoa. Nachdem ich die Ärztin auf den Fehler aufmerksam gemacht habe, gab es eine halbherzige Entschuldigung. Dies war für mich inakzeptabel und natürlich haben wir die Frauenärztin gewechselt. Nicht vorzustellen, was alles hätte passieren können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Eine Patientin erhielt statt der besprochenen Gürtelrose-Impfung irrtümlich eine RSV-Impfung – ohne Aufklärung. Was aus diesem Fall zu lernen ist.
Fall lesen →Antibiotikainfusionen wurden mehrfach verwechselt, ein Zugang nicht richtig gespült. Ein CIRS-Fall zeigt, wie wichtig sichere Abläufe im Krankenhaus sind.
Fall lesen →Ein Angehöriger entdeckt: Die Infusion seines Vaters trug den Aufkleber eines anderen Patienten. Was dieser CIRS-Fall über Patientensicherheit lehrt.
Fall lesen →In einer tropenmedizinischen Impfsprechstunde wurde fast die falsche Impfung verabreicht. Wie ein aufmerksamer Patient Schlimmeres verhinderte.
Fall lesen →Eine Apotheke gab statt einem Kindermittel ein gefährliches Erwachsenenmedikament für ein 6 Monate altes Baby aus. Was dieser Fall für die Sicherheit lehrt.
Fall lesen →Eine falsch beschriftete Lösung aus der Apotheke führte zur Verabreichung von Methadon statt Glucose – mit lebensbedrohlichen Folgen. CIRS-Fall lesen.
Fall lesen →Ein Patient verhindert eine falsche Injektion durch Nachfragen. Der CIRS-Fall zeigt, wie wichtig klare Kommunikation zwischen Ärzten und Pflegepersonal ist.
Fall lesen →Statt Masern wurde versehentlich Tetanus geimpft – ein CIRS-Fall zeigt, wie Kommunikationslücken zu Impfverwechslungen führen können.
Fall lesen →Zweimal erhielt eine Patientin in derselben Apotheke das falsche Medikament. Was dieser CIRS-Fall über Sicherheitslücken bei der Abgabe lehrt.
Fall lesen →Ein Patient erhielt statt Bupropion versehentlich Venlafaxin – mit schweren Folgen. Lesen Sie, wie solche Fehler entstehen und was Betroffene tun können.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team