2025-308
Antibiotikainfusion mehrfach mit Bettnachbarin vertauscht
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Meine Bettnachbarin und ich haben mehrfach den Antibiotikatropf vertauscht bekommen. Ist uns erst aufgefallen als wir die Kürzel auf den Flaschen entziffert hatten.
Die Wirkung der Antibiotika war entsprechend…
Bei der älteren Frau im Bett gegenüber wurde auf nichts aufgepasst. Sie hatte aus Versehen ihre Medikamente verschüttet. Hier meinte der Pfleger nur: “ Dann nehmen sie halt das nächste dann wieder“.
Auch wurde der Zugang oft nur nach Wunsch gespült, somit ist das Antibiotika ins Gewebe gelaufen bis ich es eigenständig gestoppt habe. Auf die Klingel kam erst spät jemand.
Erlebnisse wie dieses können das Vertrauen in die medizinische Versorgung tief erschüttern – und das ist vollkommen verständlich. Wenn Infusionen (Flüssigkeiten, die über eine Nadel in die Vene gegeben werden) verwechselt werden oder Medikamente nicht wie vorgesehen wirken, ist das eine belastende und potenziell gefährliche Situation.
Verwechslungen von Infusionen auf Krankenstationen kommen vor, auch wenn sie selten sind. Sie entstehen häufig in hektischen Arbeitssituationen und können gravierende Folgen haben – etwa wenn ein Antibiotikum, das auf eine bestimmte Person abgestimmt ist, einer anderen Person verabreicht wird. Ebenfalls kritisch: Wenn ein Venenzugang (der Schlauch, über den Medikamente direkt in die Vene fließen) nicht regelmäßig gespült wird, können Medikamente ins umliegende Gewebe statt in die Vene gelangen – das kann schmerzhaft sein und zu Gewebeschäden führen.
Wer möchte, kann selbst dazu beitragen, Verwechslungen früh zu erkennen – die folgenden Hinweise sind als Angebote gedacht, nicht als Pflichten.
Wenn Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, können Sie diese anonym auf mehr-patientensicherheit.de melden – Ihre Schilderung kann dazu beitragen, dass solche Situationen künftig seltener werden. Unabhängige Beratung und Unterstützung bietet außerdem die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 (kostenfrei).
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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