2024-1126
Röntgen-Verweigerung nach unzureichender Zahnwurzelkariesbehandlung
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Vorgang ist schon 10 Jahre her und mir bei einem Zahnarzt passiert.
Zuerst bekam man kaum einen Termin, obwohl im Gemeindeblatt mit freien Terminen geworben wird. Bei einer späteren Zahnkontrolle wurde dann Karies festgestellt und dann zwar richtigerweise gebohrt, vorher aber nicht geroengt, um Zahnschaden und Art der Karies im Ganzen festzustellen. Nur unzureichend die Karies entfernt und dann bei Beschwerden am nächsten Tagen, da man als Patient merkte, im Zahn geht noch etwas vor sich und es war nicht alles Karies entfernt worden, auch nicht geroengt.
Der Zahnarzt/ Die Zahnärztin ging einfach und sagte, Roentgen ist auch nicht so gesund und er/ sie hat alles ordnungsgemäß entfernt. Das Wochenende war dann dazwischen. Als die Beschwerden weiterhin anhielten, machte er/ sie den Zahn doch nochmal auf,. Bohrte nach und musste eine Wurzelbehandlung durchführen, die später dazu führte, dass ein weiterer Zahn später in sich zusammenbrach, da ganze Versorgungsverestellungen nach der Wurzelbehandlung nicht mehr da waren. Hier waere ein rechtzeitiges Roentgen und ein verstaendigerer Zahnarzt im Vorfeld besser gewesen.
Obwohl der Herr/ die Dame auch ein ausgebildete/r Zahntechniker/in ist und mit Abschluss Zahnmedizin Cum Laude wirbt konnte er/ sie mir auch nicht richtig meine Knirscherschiene ausschneiden. Diese ist zum Gaumen geschlossen. War aber gut, da die nachfolgenden Zahnärzte zusätzlich sehen konnten, was noch so im Vorfeld falsch gelaufen war. Der Zahnarzt/ Die Zahnärztin gibt sich zudem auch noch so aus, als ob er/ sie für psychische Belange auch noch der Experte schlecht hin ist. Dabei verkannte er/sie allerdings die Realität und beherrschte selbst sein Fachgebiet nicht mehr und das sowohl auf Kosten des Patienten als auch auf Kosten der Krankenkasse!
Zahnschmerzen, die nach einer Behandlung anhalten, sind belastend – körperlich wie emotional. Wenn das eigene Empfinden, dass „noch etwas nicht stimmt“, nicht ernst genommen wird, kann das das Vertrauen in die Behandlung stark erschüttern.
In diesem Fall wurde bei einer Kariesbehandlung zunächst auf eine Röntgenaufnahme verzichtet. Röntgenbilder ermöglichen es Zahnärzt:innen, das Ausmaß einer Karieserkrankung – also des Zahnverfalls durch Bakterien – vollständig zu beurteilen, bevor mit der Behandlung begonnen wird. Als die Beschwerden nach dem Eingriff anhielten und die Patientin erneut vorstellig wurde, blieb eine bildgebende Untersuchung zunächst aus. Erst beim zweiten Nachbohren zeigte sich, dass die Karies nicht vollständig entfernt worden war – es folgte eine Wurzelbehandlung mit langfristigen Folgen für das umliegende Zahngewebe.
Wer nach einer Zahnbehandlung das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, hat gute Möglichkeiten, aktiv nachzufragen und sich Gehör zu verschaffen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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